Cheerleader protestieren vor Austria-Match

Als Cheerleader verkleidete Greenpeace-Aktivistinnen enthüllten vor dem Champions-League-Spiel der Austria gegen Zenit St. Petersburg ein Plakat, auf dem sie gegen den Sponsor der Russen protestieren.
Als Cheerleader verkleidete Greenpeace-Aktivistinnen enthüllten am Mittwoch vor dem Champions-League-Spiel der ein Plakat, auf dem sie gegen den Sponsor der Russen protestieren.

Äußert geschickt verschafften sich die sechs Frauen Zugang zum Spielfeld im Ernst-Happel-Stadion. Über einen der zahlreichen Nebeneingänge kamen sie auf den Rasen. Zudem hatten sie sich als Cheerleader verkleidet - natürlich in violett-weißer Uniform, sodass es auch den Securitys am Anfang nicht auffiel.

Als die beiden Mannschaften auf das Spielfeld kamen und die Hymne, positionierten sie sich vor den Zenit-Spielern und enthüllten ihr Transparent: "Gazprom - Don't foul the Arctic - Greenpeace" Der russische Ölkonzern ist nicht nur Hauptsponsor von St. Petersburg, sondern auch der Champions League. Sicherheitskräfte führten die Aktivistinnen vom Spielfeld. Es ist nicht der erste Protest dieser Art in der heurigen Saison. Die Schweizer bekamen damals übrigens von der UEFA eine Geldstrafe von 30.000 Euro aufgebrummt - Ähnliches blüht nun der Austria. Greenpeace protestiert gegen das Vorhaben von Gazprom, in der Arktis nach Öl zu bohren.

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