Computerspiele gegen psychische Probleme

Bild: Fotolia/Symbolbild

Psychologie wird oft mit "Freud und nicht mit Freude assoziiert", meint ein Forscher. Um dem entgegenzuwirken, wird nun ein ungewöhnlicher Ansatz für die Behandlung psychischer Probleme bei Kindern eingesetzt: Computerspiele. Sie sind dafür konzipiert, spezielle Fähigkeiten aufzubauen und zu stärken, die Kindern beim Umgang mit und in der Vorbeugung vor psychischen Belastungen helfen können.

Psychologie wird oft mit "Freud und nicht mit Freude assoziiert", meint ein Forscher. Um dem entgegenzuwirken, wird nun ein ungewöhnlicher Ansatz für die Behandlung psychischer Probleme bei Kindern eingesetzt: Computerspiele. Sie sind dafür konzipiert, spezielle Fähigkeiten aufzubauen und zu stärken, die Kindern beim Umgang mit und in der Vorbeugung vor psychischen Belastungen helfen können.

Nur ein Bruchteil der betroffenen Kinder bekommen eine Behandlung gegen ihre psychischen Probleme. Um diese nun besser ansprechen zu können, wurden nun Computerspiele für die kleineren Patienten entwickelt.

In diese Spiele namens wurden wirksame und geprüfte Methoden und Elemente von Behandlungen integriert. Mithilfe der Computerspiele könnten Ängste vor und die oftmals geringe Motivation, in die Therapie zu kommen, überwunden werden.

In der zweiten Projektphase werden Spiele entwickelt, die auf die Behandlung ganz konkreter Probleme abzielen. So soll eine Computerspielplattform entstehen, "wo man den Kindern und ihren Eltern verschiedene Spiele für die häufigsten Probleme wie etwa im Sozialverhalten, Ängstlichkeit, Depression, Aufmerksamkeitsstörungen und traumatische Erfahrungen anbieten kann", so der Forscher.

Von den Computerspielen erhofft sich der Psychologe auch, dass sie Kindern dabei helfen, Fähigkeiten aufzubauen, die sie vor psychischen Problemen schützen. Ein weiterer Vorteil des Ansatzes sei, dass man auch Kindern helfen könnte, deren Probleme nicht dem Vollbild einer psychischen Störung entsprechen, die also nicht unbedingt eine Psychotherapie brauchen.

Dazu komme, dass ein Psychologe nicht unendlich viele Kinder versorgen könne, ein Spiel jedoch schon. Klar sei zwar, dass die Spiele nur Teil "eines gestuften Vorgehens in der Behandlung" sein können. In vielen Fällen können es die Spiele vielleicht alleine richten, in schweren Fällen aber nicht.

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