"Mit Mineralwasser und Dosennahrung eindecken"

Sollte sich die Corona-Epidemie in Italien weiter ausbreiten, sind auch in Österreich Sondermaßnahmen denkbar. Die Bevölkerung sollte mit genügend Lebensmittel-Vorräten vorsorgen.

Das tödliche Coronavirus sorgt nun auch in Österreich für große Sorgen. Viele Menschen haben ihren Italien-Urlaub storniert, weil sie kein Risiko eingehen möchten. Sieben Menschen sind in Italien bisher an dem Virus verstorben.

Mittlerweile gibt es auch bereits in Südtirol einen Verdachtsfall, eindeutige Testergebnisse liegen aber bisher noch nicht vor. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker rechnet damit, dass es auch in Wien bald Coronavirus-Infizierte geben wird.

"Es gibt keinen Grund zur Panik, aber natürlich braucht es einen realistischen Blick auf die Dinge", erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montag. Man sei aber gut auf das Virus vorbereitet.

Grenzkontrollen müssen nicht verschärft werden

Sollte sich die Corona-Epidemie in Italien jedenfalls weiter ausbreiten, sind auch in Österreich Sondermaßnahmen denkbar. Im "ZiB2"-Interview äußerte sich Franz Lang, Leiter des Einsatzstabs im Innenministerium, zu der aktuellen Lage.

"Es kann Quarantäne-Situationen geben und diese Szenarien gehen so weit, dass wir zum Beispiel auch Medikamenten-Transporte und Apotheken bewachen müssen", erklärte Lang in der "ZiB2".

Mineralwasser und Dosennahrung

Eine Verschärfung der Grenzkontrollen sei aus Langs Sicht aber derzeit nicht nötig. Die Lage werde aber jeden Tag neu beurteilt und unter Umständen auch angepasst.

Die Bevölkerung sollte aber mit genügend Vorräten an Lebensmitteln wie etwa Dosennahrung oder auch Mineralwasser vorsorgen. Diese Empfehlung sei laut Lang auch nicht neu, mit Engpässen in den Geschäften ist vorerst aber nicht zu rechnen.

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