Jetzt sollen wir bargeldlos zahlen – laut WHO

Erste asiatische Zentralbanken führen bereits "Quarantäne" für Banknoten ein. Die WHO empfiehlt bargeld- bzw. kontaktloses Bezahlen und Übertragungsrisiko zu mindern.
Ostasiatische Länder wie China und Südkorea, die vom Coronavirus betroffen sind, haben bereits Quarantäne-Vorschriften für Banknoten erlassen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt das bargeldlose Bezahlen, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

Geldmünzen und Banknoten sind mögliche Ansteckungsherde für Bakterien und Viren wie den derzeit um sich greifenden Coronavirus. Ein Sprecher der WHO empfahl gegenüber dem britischen "Telegraph", bargeldlos zu bezahlen wo dies möglich ist, um das Ansteckrisiko zu verringern.

Quarantäne-Maßnahmen für Banknoten

Banknoten, die aus regionalen Bank an die Zentralbank Südkoreas kommen, werden etwa zwei Wochen im Safe eingelagert. Ähnliche Maßnahmen wurden in China bereits Mitte Februar gesetzt. Geldwechsler sind dort aufgerufen, Banknoten zu desinfizieren und 14 Tage abgesondert aufzubewahren. Einige Zentralbanken vernichten Banknoten gar, um sie durch neue zu ersetzen.

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Die US-Nationalbank lagert Dollar-Noten, die in China verwendet wurden, ebenfalls für zwei Wochen ein. Die britische Bank of England empfiehlt, nach dem Umgang bzw. Kontakt mit Bargeld gründlich die Hände zu waschen.

Kryptowährung als Alternative?

Manche Zentralbanken denken offenbar gerade auch im Zuge des Coronavirus über eigene Kryptowährungen nach. Diese könnten wirkliches kontaktloses Bezahlen ermöglichen. Alltagstaugliche Lösungen sind allerdings bisher noch in weiter Ferne.

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