Ende März wurde der ÖAMTC Intensivtransporthubschrauber, Christophorus 33, zu zwei aufeinanderfolgenden Einsätzen mit Covid-19 -Intensivpatienten alarmiert.
Die beiden intensivpflichtigen Patienten (46 und 62 Jahre) sollten akut aus dem Landesklinikum Gmünd ausgeflogen werden. Diese Interhospital-Transferierungen erfolgten in das Universitätsklinikum Sankt Pölten sowie in das Landesklinikum Zwettl.
Bei schweren Verläufen einer Covid-19-Erkrankung müssen Patienten auf einer Intensivstation behandelt werden. Die Flugrettung führt diese Notverlegungen von Covid-19-Patienten durch, damit jedes freie Intensivbett erreicht werden kann, vor allem, wenn der bodengebundene Rettungstransport durch weite Distanzen und lange Transportdauer für den Patienten nicht möglich ist.
Dass auch junge Menschen lebensgefährlich an Corona erkranken und intensivmedizinisch versorgt werden müssen, sei vor allem momentan leider keine Ausnahme, so ein Notarzt.