Damir Canadi: "Wollen kein Fahrstuhl-Verein sein"

Bild: GEPA pictures

Der SCR Altach ist zurück in der Bundesliga. "Heute.at" hat Coach Damir Canadi zum Gespräch getroffen. Der Trainer der Vorarlberger verrät vor dem Bundesliga-Start am Wochenende, wie wichtig die Erstklassigkeit für das Bundesland ist und wie es mit den Träumen uns Zielen des SCR Altach aussieht.

am Wochenende, wie wichtig die Erstklassigkeit für das Bundesland ist und wie es mit den Träumen uns Zielen des SCR Altach aussieht. 

Heute.at: Herr Canadi, wie wichtig ist es für das Bundesland Vorarlberg, dass es wieder eine Bundesliga-Mannschaft hat?

Damir Canadi: "Sehr wichtig. Es war immer der große Wunsch, auch vom SCR Altach, ganz oben mitzuspielen. Das hat zwar lange Jahre nicht geklappt und es ist umso schöner, dass es dann mit mir geklappt hat. Wir freuen uns schon sehr. Am Wochenende wartet gleich mit Sturm Graz ein sehr attraktiver Gegner und die Spieler, der Verein und auch das ganze Land sind schon sehr gespannt auf das erste Spiel."

In den letzten Jahren ist es den Aufsteigern immer gelungen in der Bundesliga für Furore zu sorgen – Wird das auch Altach gelingen?

"Wir haben natürlich große Ziele, Visionen und Träume, das gehört zum Fußball dazu. Wir wollen den Verein in der Bundesliga etablieren und wollen kein Fahrstuhl-Verein sein, das ist unser wichtigstes Ziel. Wir wollen uns Schritt für Schritt in der Bundesliga festigen. Sollte uns eine sehr tolle Saison gelingen, würden wir das natürlich auch dankend annehmen. Wir müssen uns auch erst einmal in der Bundesliga orientieren und schauen, wie stark wir selbst sind."

Altach hat zurück in die Bundesliga geholt. Was erwarten Sie sich von ihm?

"Er ist ein sehr spannender Spieler, der auch schon große Erfolge gefeiert hat und bei den Topklubs in Österreich gespielt hat. Er kann für uns ein sehr wichtiger Spieler sein und hat auch schon in der Vorbereitung gezeigt, dass er Qualität hat. Körperlich ist er noch nicht in dem Zustand, wie wir und auch er selbst uns das vielleicht vorstellen, aber man wird sehen, dass er eine Verstärkung für den SCR Altach sein wird."

Wird es durch die Verpflichtung von Andreas Lukse einen Kampf um die Torwart-Position geben?

"Nein, Martin Kobras ist bei uns die Nummer 1, aber die Kaderplanung wäre nicht gut, wenn wir nicht drei gute Tormänner hätten. Deswegen haben wir uns auch für Andreas Lukse, mit dem ich schon in Lustenau zusammengearbeitet habe, als Backup entschieden. Er ist sicherlich ein weiterer Baustein für einen guten Kader.

Wer ist Ihr Favorit für die Meisterschaft?

Die üblichen Verdächtigen: Red Bull Salzburg hat eine grandiose Mannschaft und Rapid und Austria stellen auch immer gute Teams, aber es gibt auch immer wieder Überraschungsmannschaften. Man darf auch Sturm und Ried nicht vergessen, aber die drei Topklubs sind immer ein heißer Kandidat auf den Titel.

Phillip Platzer

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