Darum spielt Djokovic in Wien und nicht in Paris

Novak Djokovic
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Große Vorfreude bei den Tennis-Fans in Wien, lange Gesichert in Paris. Novak Djokovic erklärt, warum er Österreichs Hauptstadt den Vorzug gibt.

Kommende Woche schlägt der Weltranglisten-Erste bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle auf. Er krönt mit Titelverteidiger Dominic Thiem ein starkes Teilnehmerfeld: Insgesamt sieben Top-Ten-Spieler, 16 Herren aus den Top 20 der Weltrangliste schlagen beim Top-Turnier in Österreich auf.

Für die Tennis-Fans in Paris gibt es dafür schlechte Nachrichten. Der "Djoker" wird nicht beim Masters-1.000-Turnier antreten. Seine Begründung: "Ich kann dort keine Punkte gewinnen." Was er damit meint? Eine wegen der Coronavirus-Pandemie noch bis Jahresende geltende Regelung besagt, dass das bessere Ergebnis bei einem Turnier aus beiden Jahren für die Weltrangliste zählt. Da der Serbe in Paris 2019 den Turniersieg holte, kann er das Ergebnis heuer nicht steigern.

Anders Rafael Nadal, der in Paris sein 36. Masters-1000-Turnier gewinnen und damit in der Wertung mit Rekordhalter Djokovic gleichziehen kann. Der Spanier meint: "Dieser Rekord ist nicht meine Priorität. Meine aktuelle Aufgabe ist, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um vor der nächsten Saison so viel wie Abstand möglich zwischen mir und meinen Verfolgern zu haben."

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