Das sind die neuen ÖBB-"Cityjets"

Die ÖBB modernisiert ihrem Nahverkehr. Ab Dezember 2015 sollen die ersten Garnituren der brandneuen "Cityjets" von Siemens unterwegs sein. Dafür greift die ÖBB tief in die Tasche: 590 Millionen Euro lässt sie sich die 101 neuen Züge kosten.

Die ÖBB modernisiert ihrem Nahverkehr. Ab Dezember 2015 sollen die ersten Garnituren der brandneuen "Cityjets" von Siemens unterwegs sein. Dafür greift die ÖBB tief in die Tasche: 590 Millionen Euro lässt sie sich die 101 neuen Züge kosten.

Für den Großraum Wien werden 31 Stück S-Bahnen bestellt. Für Niederösterreichs Regionalverkehr kommen 31 Cityjets dazu, für die Steiermark 18 und für Oberösterreich 17 Stück. Die Ausführungen unterscheiden sich im Eingangsbereich und bei den Sitzplätzen. Die Regionalzugs-Version hat vier Türen pro Einstiegsseite und 259 Sitzplätze, die S-Bahn-Version sechs Türen und 244 Sitzplätze.

"Ich bin richtig aufgeregt, die Cityjets werden das Rückgrat unserer zukünftigen Flotte", sagte ÖBB-Chef Christian Kern am Montag in Krefeld bei der feierlichen Präsentation der neuen Garnituren. Im dortigen Siemens-Werk rollen die Züge vom Laufband.

Endfertigung in Wien-Floridsdorf

Aus Österreich kommen immerhin vom Siemens Werk in Graz die Drehgestelle, zwei Drittel der "Cityjets" werden bei den ÖBB in Wien-Floridsdorf endgefertigt. Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) sagte in seiner Ansprache, dass es darum gehe, "die Menschen in ihrer Mobilität zu unterstützen".

Die Anschaffung um 590 Millionen Euro rentiert sich. Die neuen Züge müssen nur alle 20.000 Kilometer gewartet werden. Bei älteren Garnituren geschieht das alle 6.000 bis 9.000 Kilometer. "Zudem verbrauchen die Cityjets 20 Prozent weniger Energie", so der ÖBB-Chef.

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