Gesundheit

Deine Periode ist schlimmer geworden? Corona ist schuld

Stärkere Blutungen, veränderte Zykluslänge und stärkere PMS-Symptome? Wir verraten, wie sich das Coronavirus auf eure Menstruation auswirkt.

Christine Scharfetter
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Der Stress, der durch die derzeitige Situation verursacht wird, wirkt sich auch auf unsere Periode aus.
Der Stress, der durch die derzeitige Situation verursacht wird, wirkt sich auch auf unsere Periode aus.
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Du hast in den vergangenen Monaten ein starke Veränderung bei deiner Monatsblutung festgestellt? Damit bist du nicht allein. Und schuld daran könnte tatsächlich das Coronavirus sein. Natürlich keine Infektion mit Covid-19, sondern die derzeitige Stresssituation.

"Ich glaube schon, dass die Zeit des Coronavirus viel Einfluss auf den Menstruationszyklus nimmt. Wir haben vielleicht eine andere Arbeitswelt durch Kurzarbeit oder Home Office, die Freizeit oder Familie verändert sich, unsere Stressverhalten und auch unser Schlafverhalten verändert sich. Das sind viele Punkte, die in unseren Menstruationszyklus eingreifen", erklärt Gynäkologin Denise Tiringer, Gründerin und Leiterin des Instituts Santé Femme, gegenüber "Heute.at".

Vor allem der - selbst insgeheime - Stress durch die derzeitige Situation spielt hier laut der Medizinerin eine große Rolle. "Der hormonelle Regelkreis ist sehr komplex. Auch das Stresshormon Cortisol hat einen Einfluss auf unseren hormonellen Kreislauf."

Zurück zur neuen "Normalität"

Leichte Veränderungen sind aktuell also ganz normal. Auch PMS-Symptome wie Stimmungsschwankungen können aufgrund der aktuellen Stresssituation ausgeprägter sein als sonst. Normalisieren wird sich eure Menstruation dennoch wieder: "In den meisten Fällen ist das nur vorübergehend. Man kann aber natürlich versuchen den Zyklus mit natürlichen Präparaten, wie Mönchspfeffer, wieder ein wenig zu regulieren. Sollte nicht funktionieren oder die Regel nach sechs Monaten immer noch nicht regelmäßig sein, dann kann man einen Hormonstatus abnehmen und schauen, wo das Problem liegt."

Nur bei schmerzhaften Krämpfen sollte acht gegeben werden, da könnte auch Endometriose dahinterstecken, so Tiringer.

Bei diesen vier Zyklusveränderungen solltest du unbedingt einen Frauen aufsuchen:

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