Der Robben aus Österreich

Bild: Diener

Gelingt der große Wurf? Am Donnerstag startet die Handball-WM in Katar - mit Österreich. Robert Weber, Top-Torjäger der deutschen Bundesliga, im "Heute"-Talk über Chancen und Gefahren.

Gelingt der große Wurf? Am Donnerstag startet die Handball-WM in Katar – mit Österreich. Robert Weber, Top-Torjäger der deutschen Bundesliga, im "Heute"-Talk über Chancen und Gefahren.

"Heute": Top-Torjäger in Deutschland, Rechtsaußen, nicht so viele Haare: Bist du unser Arjen Robben?

Robert Weber: "Ja, cool wär’s. (lacht) In Magdeburg bin ich ein Star – wegen meiner Tore. Ich war die letzten sechs Jahre in den Top 3 der Torjägerliste. In Österreich sind wir Handballer nicht so populär wie Skifahrer oder Fußballer. Obwohl: Vor Kurzem schrieb ich ein Autogramm auf Skistöcke. Das war genial."

"Heute": Ist deine Rolle am Feld vergleichbar mit der von Robben?

Robert Weber: "Robben schnappt sich die Kugel, macht seinen Haken nach innen, zieht ab. Ich bin mehr von meinen Mitspielern abhängig. Das Kollektiv ist im Handball fast noch wichtiger."

"Heute": Passt das bei Österreich?

Robert Weber: "Ja. Die Mischung zwischen Jung und Alt stimmt. Es geht am Feld um Hundertstel bei Passes und Laufwegen. Bist du ein Haufen von Freunden wie bei uns, hilft das. Bei der WM wäre das Achtelfinale ein Erfolg. Ich halte das für machbar."

"Heute": Mit welchem Gefühl kommst du zur Wüsten-WM nach Katar?

Robert Weber: "WM gekauft, sogar Fans gekauft, dass sie jubeln. Ich habe viel gelesen und bin vorsichtig. Ich werde keine falschen Fotos machen. Meine Frau wollte mitfliegen. Ich meinte: Du bleibst daheim. (grinst) Es reicht, wenn ich ins Gefängnis komme."

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