Die 5 größten Fehler beim Pflanzen-Gießen

Beim Gießen kann man erstaunlich viele Fehler machen.
Beim Gießen kann man erstaunlich viele Fehler machen.iStock
Schon ein kleiner Fehler bei der Pflanzenbewässerung kann einen großen Schaden anrichten. Wann und wie oft sollte man also gießen? Wir klären auf.

Blumen und Pflanzen benötigen gerade in der heißen Sommerzeit viel Wasser. Dennoch ist auch hier der Spruch "Weniger ist mehr!" Gold wert, denn zu viel Wasser kann einen mindestens genauso großen Schaden anrichten. Doch damit noch nicht genug: Der Zeitpunkt der Bewässerung ist genaus entscheident, wie die Art des Gießens. Wir verraten dir, wie du dich an deinen Pflanzen möglichst lange erfreuen kannst.

Die fünf häufigsten Gießfehler

1Der optimale Zeitpunkt zum Gießen

Du geißt deine Pflanzen gerne am Abend, wenn die Sonne weg ist? Damit wären wir auch schon bei Fehler Nummer eins: Abends verdunstet die Feuchtigkeit auf dem warmen Boden und im schlechtesten Fall dringt bis zu den Wurzeln der Pflanzen gar kein Wasser durch. Der beste Zeitpunkt zum Gießen ist laut Bundesverband der Einzelhandelsgärtner (BVE) zwischen drei und vier Uhr morgens. Zu dieser Tageszeit ist der Boden am kühlsten. Dadurch verdunstet das Wasser nicht so schnell. Es kann in den Boden einsickern und gelangt an die Wurzeln.

2Finger weg vom Rasensprenger

Zum Wässern von Stauden, Hecken und Gemüsepflanzen solltest du besser nicht den Rasensprenger verwenden - auch, wenn diese Methode die bequemste ist. Ein Rasensprenger ist nur ideal für größere freie Flächen. Ansonsten landet mit Sprinkleranlagen zu viel Wasser auf den Blättern. Dort verdunstet es ungenutzt oder begünstigt sogar Pilzkrankheiten. Mit Gießkanne und Gartenschlauch komsst du besser unter die Zweige und Blätter der Pflanzen.

3Wassermenge immer auf die Pflanzenart abstimmen

Je nach Gattung und Standort unterscheidet sich der Wasserbedarf der Pflanzen zum Teil erheblich. Generell brauchen Pflanzen an sonnigen Plätzen mehr Wasser als Schattengewächse. Als Faustregel für die Gießmenge gilt: Je größer die Blätter, desto höher der Wasserbedarf. Pflanzen, die ursprünglich aus trockenen Regionen stammen, kommen aber auch hierzulande mit wenig Feuchtigkeit gut zurecht. Sie überstehen auch einige trockene Tage. Das gilt zum Beispiel auch für südländische Kräuter, wie Thymian und Rosmarin, denen zu viel Wasser sogar schadet.

4Topfpflanzen brauchen eine Sonderbehandlung

Topfpflanzen brauchen öfter eine Dusche als Beete oder Büsche, weil sie weniger Erde umgibt, die das Wasser speichert. Deshalb: Bei Hitze unbedingt täglich wässern. Töpfe aus Kunststoff sind zwar nicht so ansehnlich wie Terracotta-Kübel, heizen sich dafür aber nicht so schnell auf und speichern weniger Hitze.

5Rasenschnitt liegen lassen

Droht eine Hitzewelle, sollten Gärtner den Rasen nicht zu kurz und dafür ohne den Fangkorb mähen. Der Schnitt bleibt auf dem Rasen liegen und dient als Mulch, der die Feuchtigkeit speichert und den Rasen vor Austrocknen schützt.

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