Die SPÖ hat ein Facebook-Problem

Im Internet ist Kanzler Faymann das Lachen vergangen. 71 Prozent bewerten die Aktivitäten seiner SPÖ auf Facebook, Twitter und Co. negativ. Freuen können sich FPÖ und Grüne. Mehr als 50 Prozent der Österreicher stellen der Opposition ein positives Web-Zeugnis aus.
Im Internet ist Kanzler Faymann das Lachen vergangen. 71 Prozent bewerten die Aktivitäten seiner SPÖ auf Facebook, Twitter und Co.  negativ. Freuen können sich FPÖ und Grüne. Mehr als 50 Prozent der Österreicher stellen der Opposition ein positives Web-Zeugnis aus.

Ein vernichtendes Urteil: Nur 19 Prozent bewerten die Facebook-Aktivitäten von roten Politikern positiv. 71 Prozent finden, dass die SPÖ ein Facebook-Problem hat (). 10 Prozent enthielten sich laut Umfrage des Humaninstituts (Sample: 850).

Hingegen finden 56 Prozent der Österreicher den Auftritt der Grünen rund um Parteichefin Glawischnig gut. Jeder Zweite klickt bei der FPÖ auf "Like" (Englisch für "Mag ich").

Bei der ÖVP meidet man soziale Netzwerke. Einzig prominenter Vertreter auf Facebook ist Staatssekretär Sebastian Kurz. Und die Daten geben seinem Engagement recht. Laut Statistik Austria nutzen bereits 2,3 Millionen Österreicher soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder MySpace. Von den 16- bis 24-Jährigen gehen sogar 87 Prozent regelmäßig online, bei den 25- bis 34-Jährigen sind es 63,4 Prozent, bei den 35- bis 44-Jährigen 37 Prozent. So viele Menschen erreicht man in keinem Bierzelt auf einmal.

Bester Einzelkämpfer ist laut "Social Media Ranking" übrigens FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Mit 105.862 "Fans" hat er mehr Facebook-Anhänger als die Wiener Fußball-Klubs Austria und Rapid zusammen.

Allerdings motiviert das auch die Gegner des Chef-Blauen. Die Gruppe "Kann dieser seelenlose Ziegelstein mehr Freunde haben als H.C. Strache?" bringt es auf 203.011 Freunde.

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