Diese Fettnäpfchen lauern im Urlaub

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Bei Auslandsreisen gibt es viel zu entdecken, auch am Urlaubsort übliche Sitten und Gebräuche. "Learning by Doing" kann in manchen Fällen aber auch ins Auge gehen. Denn hält man sich nicht an im Reiseland übliche Gepflogenheiten, kann man im schlimmsten Fall im Gefängnis landen. Heute.at präsentiert den Knigge für Auslandsreisen.
Bei Auslandsreisen gibt es viel zu entdecken, auch am Urlaubsort übliche Sitten und Gebräuche. "Learning by Doing" kann in manchen Fällen aber auch ins Auge gehen. Denn hält man sich nicht an im Reiseland übliche Gepflogenheiten, kann man im schlimmsten Fall im Gefängnis landen. Heute.at präsentiert den Knigge für Auslandsreisen.

Zu einer guten Reisevorbereitung gehört auch dazu, über verschiedene Verbote oder unpassendes Verhalten Bescheid zu wissen. So kann man sich im Urlaub unnötigen Ärger ersparen. Muschelnsammeln in der Türkei oder Nacktbaden in Malaysia kann etwa eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen. Auch das Kussverbot an öffentlichen Orten in einigen Ländern sollte man besser nicht missachten.

Wer glaubt, dass es in europäischen Ländern grundsätzlich weniger Einschränkungen gibt, hat nicht immer recht. Denn wie sich bei der Recherche herausstellte, ist beispielsweise Italien ein Land, in dem viele Verbote vorherrschen, die oft auch nur in einzelnen Gemeinden gültig sind.

Der Urlaubs-Knigge:

In mehreren Ländern: FKK/Oben ohne verboten

Vor allem, aber nicht ausschließlich in muslimischen Ländern ist es verpönt, nackt oder oben ohne baden zu gehen. Das betrifft beispielsweise die Türkei, Korsika, Kenia, aber auch die Malediven. In der sizilianischen Hauptstadt Palermo dürfen zwar Frauen nackt baden, Männer müssen sich aber bedecken.

Spanien: Coca Cola, nicht Cola

Vorsicht! Wenn Sie in Spanien eine Cola bestellen, dann verlangen sich nach einem Penis. Das bedeutet das Wort nämlich. Deswegen besser die ganze Bezeichnung Coca Cola verwenden.

Türkei: Keine Muscheln mitnehmen

Das hat schon häufig zu Verhaftungen im Urlaub geführt. In der Türkei ist es verboten, Kulturschätze oder Naturschätze bei der Ausreise mitzunehmen. Auch Muscheln sind tabu, gehen Sie besser kein Risiko ein.

Italien: Besser gekonnt Spaghetti essen

In Österreich werden Spaghetti häufig anders gegessen als im Ursprungsland. In Italien isst man diese ohne Löffel, zudem wird auf den Gebrauch von Messern zum Zerkleinern der Spaghetti verzichtet.

China und Japan: Aufpassen mit den Stäbchen

Nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen probieren bei Asienreisen gerne das Essen mit Stäbchen aus. Diese sollten Sie aber nie senkrecht in den Reis stecken. Das ähnelt in China und Japan einem Beerdigungsritual. Auch das Weiterreichen von Stäbchen ist verpönt.

Italien: Kurze Hose in der Kirche nicht empfehlenswert

Shorts sind in italienischen Kirchen nicht gerne gesehen, schon gar nicht, wenn man in Vatikanstadt dem Petersdom einen Besuch abstattet. Hier kann es schon passieren, dass man schief angeschaut oder darauf angesprochen wird.

Singapur: Kaugummi nicht auf die Straße spucken

Singapur ist für mehrere Verbote bekannt. Spuckt man einen Kaugummi auf die Straße oder lässt eine Zigarette im Freien fallen, drohen saftige Geldstrafen. Betätigt man in öffentlichen Toiletten nicht die Spülung, ist das ebenfalls mit einer Strafzahlung verbunden, soweit man erwischt wird.

Vietnam: Naseputzen unbeliebt

Wundern Sie sich nicht, wenn Vietnamesen lieber die Nase hochziehen, als sich zu schnäuzen. Denn das Naseputzen in der Öffentlichkeit gilt als schlechtes Benehmen.

Barcelona: Spaziergänge in Bademontur strafbar

Barcelona ist eines der beliebtesten Reiseziele Europas. Schöne Strände, gutes Wetter, Party-Feeling - da kommt man schnell in Versuchung, in Badeshorts oder im Bikini durch die Stadt zu gehen. Das sehen die katalanischen Stadtväter aber nicht gerne und haben daher eine Geldstrafe auf Kleidungssünder eingeführt.

Mehrere Reiseziele: Alkoholkonsum verboten

In vielen muslimischen Ländern ist Alkoholkonsum verboten. Daran sollten Sie sich zumindest in der Öffentlichkeit auch halten. Wundern Sie sich auch nicht, wenn Sie in der Türkei manchmal Alkohol ausgeschenkt wird und manchmal nicht. In der Nähe von Moscheen ist dies nämlich gesetzlich untersagt.

Capri: Tragen von Holzschuhen verboten

Capri ist wunderschön und auch wunderbar ruhig. Damit die Ruhe nicht gestört wird, haben die Behörden das Tragen von Holzschuhen in der Öffentlichkeit untersagt.

Valencia: Badegäste müssen Disziplin beweisen

Auf den Stränden der spanischen Stadt müssen Badetücher sechs Meter von der Brandung entfernt sein. Das wird wie auch risikoreiche Bademanöver mit Geldstrafen von bis zu 3000 Euro bestraft.
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