Diese gefährlichen Whatsapp-Settings solltest du meiden

Eine gefährliche Whatsapp-Einstellungen solltest du lieber meiden.
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Whatsapp haben Millionen Nutzer ohne sich Gedanken zu machen. Die App bietet aber einige Features, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten.

Whatsapp ist die mit Abstand eine der beliebtesten Chat-App. Wie "The Sun" berichtet, enthält die App aber einige Funktionen, von welchen die User besser die Finger lassen sollten.

So kann beispielsweise die automatische Absicherung der Chat-Verläufe ein Problem darstellen. Eigentlich rühmt sich Whatsapp damit, dass die Chats über ihren Messenger alle Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. Wer seine Chat-Verläufe aber in der iCloud absichert, verliert diese Verschlüsselung. Grund dafür ist, dass die Chats, sobald sie auf die iCloud geladen werden, unter Apples Zuständigkeit fallen. Gleich verhält es sich mit Google Drive. Wenn jemand unbewilligt Zugriff hat auf iCloud oder Google Drive, hat derjenige also auch freien Zugriff auf die Chat-Verläufe.

Wer die Einstellungen betreffend Cloud-Speicher in Whatsapp ändern möchte, kann dies direkt in der App tun. Unter dem Menüpunkt "Chat-Backup" kann der gewünschte Cloud-Speicher ausgewählt werden. Auch die Häufigkeit des Backups kann hier eingestellt werden – von täglich bis nie.

Abspeichern von Bildern

Ein weiteres Problem kann sich ergeben, wenn der Nutzer festgelegt hat, dass zugeschickte Bilder und Videos automatisch auf dem Smartphone abgespeichert werden. Tatsächlich können Bilder ähnlich einem Trojanischen Pferd einen schädlichen Code enthalten, der es Hackern ermöglicht, Zugriff auf das Telefon zu erhalten, wenn das Foto im Bilderordner abgelegt wird.

Bilder innerhalb des Messenger-Dienstes anzusehen, ist aber normalerweise unbedenklich. Wer verhindern will, dass Fotos oder Videos direkt auf dem Telefon abgespeichert werden, kann dies in den Einstellungen ändern. Unter dem Menüpunkt "Chats" kann die Funktion "In Aufnahmen speichern" ausgestellt werden.

Selbstlöschende Nachrichten

Whatsapp hat außerdem vor kurzem die Funktion eingeführt, dass Nachrichten verschickt werden können, die sich nach sieben Tagen selbst wieder löschen. Oft wird dies als Vorteil genannt, wenn private Informationen verschickt werden, von welchen der Absender nicht möchte, dass der Empfänger für immer Zugriff darauf hat.

Tatsächlich hält diese Funktion den Empfänger aber nicht davon ab, die empfangenen Nachrichten weiterzuleiten oder sie anderweitig abzuspeichern. Wird eine solche Nachricht nämlich an einen Chat weitergeleitet, in welchem die selbstlöschenden Nachrichten deaktiviert sind, bleibt die Nachricht auch nach Ablauf ihrer Frist bestehend. Außerdem erscheint die Nachricht im Backup des Chats, falls dieses vor dem Löschen der Nachricht abgespeichert wird. Und natürlich kann eine Nachricht auch immer via Screenshot abgespeichert werden.

Wer also ganz sicher gehen möchte, dass seine Chats Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, dass keine Trojaner den Weg auf das Smartphone finden und dass Kontakte keine private Informationen weiterleiten oder abspeichern, schaltet die erwähnten Funktionen am besten aus und verschickt keine sensiblen Daten via Chat-App.

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