Dieser Erreger ist tödlicher als das Coronavirus

Die Zahl der Coronavirus-Toten steigt rasant an, 213 Todesfälle wurden bisher gemeldet. Ein anderer Virus stellt aber eine weitaus größere Gefahr dar.
Der neuartige Coronavirus breitet sich immer weiter aus und versetzt mittlerweile auch Österreich in Aufruhr. Alleine in Wien gibt es bereits sieben Verdachtsfälle, bisher fielen die Tests aber immer negativ aus.

Weltweit sind derzeit mehr als 9.000 Menschen wegen einer Coronavirus-Infektion in Behandlung. Die Zahl der Coronavirus-Toten ist zudem drastisch angestiegen, bisher wurden 213 Todesfälle gemeldet.

Corona-Virus – jetzt von den netdoktor-Experten hier erklärt >>

CommentCreated with Sketch.7 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Angst vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus ist bei vielen Menschen dementsprechend groß. Nach der rasanten Zunahme von Infektionen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) daher sogar eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen.



Dabei scheint ein anderer Virus aktuell eine wesentlich größere Gefahr darzustellen. Das Robert Koch-Institut (RKI) bewertet das Influenza-Virus nämlich als weitaus bedrohlicher. Seit Oktober 2019 seien bereits 42 Menschen daran verstorben.

"Bei den Coronaviren sehen wir im Moment tatsächlich nur ganz wenige Fälle außerhalb von China (…)", erklärt Susanne Glasmacher, Pressesprecherin des Robert Koch-Instituts, gegenüber dem Portal "rbb24".

Angst vor Coronavirus

Und weiter: "Aber wenn wir sehen, dass wir jetzt bei der laufenden Grippewelle schon über 13.000 bis 14.000 labordiagnostisch bestätigte Influenza-Erkrankungen haben (…), dann ist das eine ganz andere Nummer".

Wie gefährlich ist das Coronavirus?
Wie gefährlich ist das Coronavirus?


Die Influenza, also die Grippe, sei tatsächlich die "ganz konkrete Gefahr, vor allen Dingen für bestimmte Risikogruppen", betont Glasmacher. Zu den Risikogruppen zählen vor allem ältere Personen, chronisch Kranke und auch Schwangere.

Dass den Menschen aber vordergründig der Coronavirus Sorgen bereite, sei vollkommen normal: "Die Psychologie sagt, dass neuartige Risiken höher gewichtet werden als das, was man kennt", erklärt Susanne Glasmacher weiter.





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