Dieser Offizier wurde zum Helden

Während sich seine Crew-Kollegen um die letzten Plätze im Rettungsboot prügelten und sein Chef, Kapitän Schettino, längst an Land Kaffee trank, wurde Manrico Giampedroni (57) zum Helden auf der sinkenden "Costa Concordia"!

Während sich seine Crew-Kollegen um die letzten Plätze im Rettungsboot prügelten und sein Chef, Kapitän Schettino, längst an Land Kaffee trank, wurde Manrico Giampedroni (57) zum Helden auf der sinkenden "Costa Concordia"!

Als das 300-Meter-Schiff zu kentern drohte, bewahrte der Offizier einen kühlen Kopf – und handelte! Er rannte von Kabine zu Kabine, suchte nach Passagieren und half Verletzten in die Boote. Seine Freundin hatte er am Handy beruhigt: "Wir haben ein Problem, bleib bitte ruhig. Wir sind dabei, die Passagiere zu evakuieren. Ich steige bald in ein Rettungsboot!" Doch Giampedroni stieg bewusst in kein Boot, er suchte unermüdlich weiter. Als sich der Ozean-Riese plötzlich drehte, stürzte der Held, brach sich ein Bein, wurde bewusstlos. Als er aufwachte, war er allein: "Ich hörte die Geräusche der Retter. Ich schrie, aber sie konnten mich nicht hören!" Erst nach 36 Stunden wurde er gerettet.

Für 11 Passagiere kam die Hilfe zu spät – sie sind tot. Die Zahl der Vermissten ist von zuletzt 15 wieder auf 23 gestiegen. Die Vorwürfe gegen Reederei und  Behörden rund um die chaotischen Zustände bei der Rettung werden immer lauter. .

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