Doping! Mountainbikerin für vier Jahre gesperrt

Im Zuge der "Operation Aderlass" wurde der steirischen Mountainbikerin Christina Kollmann-Forstner Doping nachgewiesen.

Die "Operation Aderlass" hat wieder zugeschlagen. Christina Kollmann-Forstner, Österreichs Mountainbike-Aushängeschild, wurde wegen Eigenblutdopings vier Jahre gesperrt und angeklagt.

Die Radsportlerin war ebenfalls Kundin des deutschen Doping-Arztes Mark S., dessen Netzwerk durch die "Operation Aderlass" aufgedeckt worden war. Die WM-Zweite von 2018 und Europameisterin von 2017 soll Eigenblutdoping betrieben und das Wachstumshormon Norditropin verwendet haben. Die 31-Jährige hatte im April überraschend ihr Karriereende erklärt.

Am Freitag hat die österreichische Anti-Doping-Rechtskommission nun eine vierjährige Sperre gegen die Steirerin ausgesprochen. Diese gilt ab dem 28. Mai 2019. Kollmann-Forstner hat zumindest zwischen November 2016 und Ende 2018 gedopt. Alle Ergebnisse ab dem 1. November 2016 wurden gestrichen. Die Radsportlerin muss alle in diesem Zeitraum erworbenen Startgelder und Preisgelder zurückzahlen.

Außerdem wurde bekannt, dass gegen die Steirerin eine Strafanzeige eingebracht wurde. Kollmann-Forstner soll 40.000 Euro an Sponsorengeldern unerlaubt eingenommen haben.

Im Zuge der "Operation Aderlass" wurde das Doping-Netzwerk des deutschen Sportmediziners Mark S. bei einer Razzia während der Nordischen Ski-WM in Seefeld enttarnt. Bisher wurden die Radprofis Georg Preidler und Stefan Denifl sowie die Langläufer Johannes Dürr, Max Hauke und Dominik Baldauf gesperrt. (Heute Sport)

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