Doping-Skandal: Ex-Coach bleibt weiter im Gefängnis

Die Ermittlungen nach dem Doping-Skandal bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld gehen weiter. Der verdächtige ÖSV-Coach muss länger in Haft bleiben.
Bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld kam ein gewaltiger Skandal ins Rollen. Bei der "Operation Aderlass" wurde ein internationales Doping-Netzwerk aufgedeckt. Wie groß die Dimensionen sind, ist noch nicht restlos geklärt. Fest steht: Ex-ÖSV-Coach Gerald H. gehört zu den Verdächtigen. Er muss nun länger in Haft bleiben.

Konkret wurde die Untersuchungshaft um weitere vier Wochen verlängert. H. soll mehrere Sportler aus verschiedenen Disziplinen beim Doping unterstützt haben. Er legte keine Rechtsmittel gegen die Verlängerung der Untersuchungshaft ein.

Der Ex-Coach wurde im Blutdoping-Skandal von Ex-Langläufer Johannes Dürr belastet. Auch Biathlet Dominik Landertinger wurde von H. betreut, erst im März kam es zur Trennung. Außerdem ist H. auch ein Freund von Hannes Reichelt. Das Ski-Ass bestreitet aber, dass Doping zwischen den beiden jemals ein Thema gewesen sei. (red)

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