Dramatik pur! Biathleten holen historisches Silber

In einem Biathlon-Thriller holte die österreichische Staffel bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver Silber hinter Norwegen. Christoph Sumann setzte sich im Schlusssprint durch.

In einem hochdramatischen Wettkampf in Whistler schrieben die ÖSV-Biathleten ein neues Kapitel in der österreichischen Sportgeschichte. Zum ersten Mal gewann eine österreichische Staffel Edelmetall bei Olympischen Winterspielen. Auf ihr hart erkämpftes Silber können Simon Eder, Daniel Mesotitsch, Dominik Landertinger und Christoph Sumann stolz sein. Noch bei den Winterspielen 2006 in Turin belegte die ÖSV-Biathlon-Staffel den letzten Platz.

Sumann kämpfte bis zur Ziellinie

Norwegen, das Gold gewann, wäre heute aber schlagbar gewesen. Ole Einar Björndalen und Sumann gingen Seite an Seite in Führung liegend in die Schlussrunde. Doch der norwegische Routinier hatte am Schießstand die besseren Nerven und setzte sich so vom Steirer ab. Dieser war plötzlich in ein Duell um Silber mit Russland verstrickt. Aber Sumann hatte das bessere Ende für sich. Im Schlusssprint hatte er um gerade einmal 0,2 Sekunden die Zehenspitze voran.

"Das war eine Hochschaubahn der Gefühle. Ich bin froh, dass ich die Silbermedaille noch ins Ziel gebracht habe, sonst hätten mich meine Teamkollegen wohl nicht mehr mit nach Hause genommen", scherzte Sumann im ORF-Interview.

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