Zwei Männer waren wegen finanzieller Not in ein griechisches Restaurant eingebrochen, stahlen mehrere Tausend Euro aus Kellnerbrieftaschen. Nun musste das Duo vor Gericht die Rechnung begleichen.
Für einen Einbruchsdiebstahl in einem griechischen Lokal in Baden schlossen sich ein Ukrainer (40) und ein Russe (45) zusammen – beide haben eine Tochter, sind sorgepflichtig.
Die Männer, beide laut Anklage "dem Alkoholkonsum nicht abgeneigt", hatten im Dezember 2023 mit einem Hammer die Scheibe der Türe des Lokals eingeschlagen, drangen ins Gebäude ein und rafften 7.000 Euro aus den Kellnerbrieftaschen an sich. Alkoholische Getränke packten sie zudem in eine mitgebrachte Tasche.
Vom Lärm aufgeschreckt, rannte der Lokalbesitzer, der gleich über dem Restaurant wohnt, hinunter, ertappte die Einbrecher auf frischer Tat. Die Täter stießen den Unternehmer kräftig zur Seite und ergriffen mit der Beute die Flucht. Motiv für die Tat: Geldnot. Der bereits vorbestrafte Erstangeklagte soll zudem mehrmals auf den Lagerplatz eines Supermarktes eingestiegen sein, um Waren im Wert von rund 600 Euro zu stehlen.
Kurze Zeit später konnte das Duo ausgeforscht werden, jetzt musste es sich am Landesgericht in Wr. Neustadt verantworten.
Beide fassten eine teilbedingte Haftstrafe aus – 15 Monate, davon zehn Monate bedingt (rechtskräftig) sowie 24 Monate, davon 16 Monate bedingt für den zweiten Beschuldigten (nicht rechtskräftig).