Eng verpasst bei virtuellem F1-Rennen nur knapp Sieg

Um ein Haar hätte Philipp Eng geschafft, was im "echten" Leben zuletzt Gerhard Berger 1997 gelang – er hätte beinahe ein Rennen in der Formel 1 gewonnen.
Am Sonntag Abend war es zum ersten Mal so weit: Erstmals trug die Formel 1 angesichts der Corona-Pandemie ein Rennen virtuell, sprich am Computer, aus.

Und beinahe hätte sich Philipp Eng beim Grand Prix von Bahrain zum Sieger gekürt. Der 30-jährige Salzburger, im "echten" Leben für BMW in der DTM aktiv, brannte als Ersatzmann für Red-Bull-Star Max Verstappen im Qualifying noch die schnellste Runde in den Asphalt der Wüsten-Strecke.



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.Auch im Rennen selbst erwischte Eng einen guten Start, in Runde drei musste er allerdings den chinesischen Formel-2-Piloten Zhou Guanyu vorbei ziehen lassen. Vom Chaos beim Start, Ex-Formel-1-Pilot Niko Hülkenberg machte gleich mal Bekanntschaft mit der Mauer und auch sonst kam es zu zahlreichen Kollisionen, hielt sich Eng erfolgreich raus.

In Runde 12 von 14 passierte es schließlich: Der ehemalige F1-Star Johnny Herbert (drei Grand-Prix-Siege) brauste mit seinem Ferrari von hinten heran, Eng konnte sein Tempo nicht mitgehen und fiel auf Platz drei zurück – den er letztlich bis ins Ziel halten konnte.

Platz drei für Österreich und Red Bull im ersten virtuellen Rennen der Formel 1 ist aber wahrlich auch kein schlechtes Arbeitszeugnis für Eng...

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