Ermahnung, Geldstrafe, Abstieg: Was dem LASK droht

Muss der LASK jetzt absteigen?
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Die Bundesliga hat den Spielbetrieb noch nicht aufgenommen, da gibt es schon einen handfesten Skandal. Der LASK hat offenbar das Hygienekonzept missachtet und verbotene Mannschaftstrainings durchgeführt. Jetzt droht eine harte Strafe.

Die Bundesliga gab in einer Aussendung bekannt, dass ihr Videos vom LASK-Training zugespielt wurden, bei denen anscheinend die Abstandsregeln missachtet wurden. Außerdem ist ein verbotenes Mannschaftstraining zu sehen. Die elf weiteren Bundesliga-Klubs kritisierten die Linzer in einer gemeinsamen Aussendung scharf und versicherten gleichzeitig, sich selbst an das Hygienekonzept zu halten.

Jetzt laufen Ermittlungen gegen die Stahlstädter. Welche Konsequenzen drohen den Oberösterreichern? Der Strafrahmen wird im Paragraf 111a der ÖFB-Rechtspflegeordnung festgelegt. Möglich sind eine Ermahnung, eine Geldstrafe und Punkteabzüge. Aber auch der Zwangsabstieg und der Ausschluss aus dem ÖFB sind im Bereich des Möglichen.

Eine Reaktion des LASK auf die Vorwürfe steht noch aus. Unmittelbar vor Bekanntwerden des Trainings-Skandals meldeten die Linzer einen Einbruch am Vereinsgelände, bei dem auch eine illegale Überwachungskamera installiert worden sein soll.

LASK-Geschäftsführer Andreas Protil meinte dazu: "Aufgrund des bereits zweiten Vorfalls innerhalb kürzester Zeit haben wir uns dazu entschieden, an die Presse zu gehen. Wir sind schockiert, dass es offensichtlich Dritte gibt, die bereit sind, mit krimineller Energie in unser Vereinsgelände einzubrechen, um Wirtschaftsspionage zu betreiben. Die Täter wurden gefilmt und werden nun ausgeforscht."

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