Erster Manipulationsverdacht bei den Australian Open

Bereits zu Beginn des ersten Grand Slam-Turniers des Jahres sorgten Medienberichte über gezielte Spielmanipulationen im Tennis für Aufsehen. Nun steht die erste Partie der Australian Open unter Verdacht. Die "New York Times" berichtet von auffällig hohen Einsätzen.
Bereits zu Beginn des ersten Grand Slam-Turniers des Jahres sorgten Medienberichte über gezielte Spielmanipulationen im Tennis für Aufsehen. Nun steht die erste Partie der Australian Open unter Verdacht. Die "New York Times" berichtet von auffällig hohen Einsätzen. 

Betroffen sei demnach das Mixed-Doppel zwischen den Spaniern Lara Arruabarrena und David Marrero gegen Andrea Hlavackova aus Tschechien und Lukas Kubot aus Polen. Beim Online-Wettanbieter "Pinnacle Sports" seien auffällig hohe Einsätze auf eine Niederlage des spanischen Mixed-Doppels eingegangen. Hlackova/Kubot gewannen klar mit 6:0 und 6:3. 

"Pinnacle Sports" hatte sofort reagiert und die Paarung einige Stunden vor Matchbeginn aus dem Angebot genommen. Der "New York Times" zufolge seien auch bei "Betfair" auffällig hohe Wetten von rund 25.000 Dollar eingegangen. Mixed-Duelle spielen sonst kaum eine Rolle, die Einsätze überschreiten demnach selten die 2.000 Dollar-Marke. 
Der Tennis-Weltverband ITF hielt sich bedeckt, teilte lediglich mit, dass es keine Verdachtsmomente Gäbe. Das spanische Mixed-Doppel reagierte in der "New York Times" empört und wiesen einen Zusammenhang mit hohen Wetteinsätzen von sich. Doch vor allem Marrero unterliefen auffällig viele Doppelfehler. Diese erklärte der Spanier mit Knieproblemen.

 
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