Essens-Streit: VP und Wirte servieren Lösung

Für Wirbel sorgte die Umfrage, ob Eltern für gesündere Mahlzeiten ihrer Kinder tiefer in die Tasche greifen sollen. "Es muss nicht teurer werden", heißt es von der VP.

Für Wirbel sorgt die „Ja oder Nein"-Umfrage der Stadt Groß-Enzersdorf (Gänserndorf) für Eltern der 570 Kids in Kindergarten und Hort, ob sie bereit wären, für gesünderes Essen 2 bis 3 € mehr pro Mahlzeit/Tag zu bezahlen („Heute" berichtete).

Vorausgegangen war der Umfrage eine Initiative um Oberhausens VP-Gemeinderat Gottfried Rotter, die sich für frisches Essen von regionalen Betrieben in Kindergärten und Hort stark macht: „Geärgert hat uns, dass bei der Umfrage eigentlich ein ,Nein' herauskommen muss. Welche Eltern wollen, dass der erst erhöhte Essensbetrag (jetzt 5 € im Kindergarten bzw. 5,50 € im Hort, Anm.) nochmals um 50 Prozent angehoben werden soll?"

Rotter arbeite bereits an einer gemeinsamen Lösung: „Wir haben mit acht Wirten unserer Stadtgemeinde Kontakt aufgenommen. Es gibt schon Zusagen, dass das Ganze ohne Kostenerhöhung auch durchführbar ist." Nur ein Gastwirt habe bisher definitiv abgesagt.

Für Rotter sei es aber wichtig, um alles in den nächsten Wochen genauer planen zu können, "wäre eine echte Anzahl von interessierten Eltern pro Standort notwendig". Dennoch gibt er sich zuversichtlich: "Gemeinsam ist eine Lösung sicherlich machbar, um den Willen der Bevölkerung umzusetzen." (wes)

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