Ex-Freundin 7 Monate lang gestalkt, dann missbraucht

Nach einer Haftstrafe wollte Markus I. (40) seine Ex-Freundin zurück, sie ihn aber nicht. Was folgte, war monatelanger Stalking- Terror, dann vergewaltigte er die Frau - Urteil: fast elf Jahre Haft.

Nach einer Haftstrafe wollte Markus I. (40) seine Ex-Freundin zurück, sie ihn aber nicht. Was folgte, war monatelanger Stalking- Terror, dann vergewaltigte er die Frau – Urteil: fast elf Jahre Haft.

Bleiche Gesichter im Gerichtssaal in Krems (NÖ) – es ist eine Anklage, die einem die Sprache verschlägt: Nach seiner bedingten Haftentlassung im August 2014 wollte Markus I. (40) aus NÖ zurück zu seiner Ex, das Verlangen war aber nur einseitig. Dafür wollte er die Frau büßen lassen. Ein Stalking-Marathon folgte: Hunderte Anrufe, Nachrichten, nächtliches Anklopfen am Schlafzimmerfenster, Verbreitung von Nacktfotos.

Ende März das schreckliche Finale: Der Hilfsarbeiter brach in die Wohnung der Ex ein, zerrte sie ins Bad, fesselte die Mutter eines Teenagers dort mit Handschellen und vergewaltigte sie. Dann zwang der Sextäter sein Opfer, einen Brief aufzusetzen (falls sie doch zur Polizei geht). Sinngemäßer Inhalt: Sie selbst sei an allem schuld, der Sex mehr oder weniger einvernehmlich gewesen. Der Waldviertler wurde zu zehn Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

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