Experten sehen Linderung bei Corona-Langzeitschäden

Das Coronavirus greift die Lunge an.
Das Coronavirus greift die Lunge an.Stephane Mahe / Reuters
Das Coronavirus kann schwere Schäden an der Lunge hinterlassen. Laut einer neuen Studie können sich diese zurückbilden.

Eine Corona-Erkrankung kann milde verlaufen, aber auch schwer – und langfristige Schäden verursachen. Wie eine neue Studie zeigt, dürften sich Herz- und Lungenschäden aber zurückbilden können. Judith Löffler-Ragg von der MedUni Innsbruck, die an der Studie mitgearbeitet hat, erklärte in er "ZiB2" am Montag die Erkenntnisse.

„Die Daten, die wir präsentiert haben, sind ein erstes Aufatmen", so die Expertin. "Wir wussten zu Beginn nicht, was aus den zum Teil aus massiv geschädigten Lungen nach der Erkrankung wird wird. Wir fanden heraus, dass die Patienten drei Monate später weniger Beschwerden haben."

Daten überraschen

International vergleichar gebe es wenige Daten, erklärte die Medizinerin im Gespräch mit ORF-Moderator Martin Thür. Man sei von den Ergebnissen positiv überrascht worden. Nach ihren Erkenntnissen gebe es Zusammenhänge mit der Schwere der Erkrankung: "Wenn Patienten beatmet werden, zeigen sie mehr Auffälligkeiten. Die Besserungsrate bewegt sich aber im gleichen Prozentbereich wie bei jenen Patienten, die nicht beatmet wurden."

"Erste Erfahrungen zeigen, dass die bei der Entlassung aus der Klinik diagnostizierten Beeinträchtigungen der Lungenfunktion durch eine langfristige und spezifische Rehabilitationstherapie deutlich verbessert werden können. Entsprechend dürfte es sich bei einem Großteil der Lungenveränderungen um reversible Prozesse handeln", hatte Sabina Sahanic aus dem Studienteam am Montag gegenüber der APA erklärt..

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