Fahrerflucht: Kater bei Unfall schwer verletzt

Am Samstag wurde auf der B147 Richtung Braunau ein schwer verletzter Kater gefunden. Der Lenker bzw. die Lenkerin dürfte Fahrerflucht begangen haben.

Kurz vor dem Bahnübergang in Ach (Gemeinde Munderfing) wurde auf der B147 Richtung Braunau am Samstag gegen 21:30 Uhr ein schwer verletzter, weißer Kater entdeckt.

Ein Bein hing völlig verdreht weg, das Tier dürfte im Schockzustand mitten auf der Bundesstraße sitzen geblieben sein.

Die Verletzungen deuten auf einen Autounfall mit Fahrerflucht hin. Die Insassen des nächsten Fahrzeugs konnten aber noch Schlimmeres verhindern.

Diese sicherten den Unfallort ab und alarmierten den Notruf der Pfotenhilfe. Kurz darauf konnte der Kater von den Tierrettern geborgen werden.

"Rund um Weihnachten spitzt sich die Situation zu"

Die Diagnose in der Tierklinik: Das verdrehte Bein hat eine offene Fraktur, die sofort operiert werden muss, auch ein zweites Bein muss wahrscheinlich operiert werden. Zusätzlich hat das Tier auch noch eine Lungenblutung. Die voraussichtlichen Kosten betragen rund 2.000 Euro.

Am Sonntagvormittag wurde der Polizei in Schwarzindien bei Mondsee auf der B154 ein herumirrender kleiner Hund gemeldet.

"Rund um Weihnachten spitzt sich die Situation im Tierschutz leider immer mehr zu. Um Fahrerflucht bei einem verletzten Tier zu begehen, muss man vollkommen gefühllos oder unter starkem Alkoholeinfluss - möglicherweise auch beides - sein", klagt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler.

"Neben zahlreichen entlaufenen oder ausgesetzten Katzen und je einem Kaninchen und einem Hund in den letzten Wochen, beginnt jetzt wohl die Phase, in der Hunde wegen der immer früher beginnenden Knallerei weglaufen und verwirrt oft viele Kilometer herumirren."

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