Falscher Page raubt Scheichs aus

Bild: Jelio-Anton Stefanov

Wilder Krimi um drei Familien aus den Vereinigten Arabischen Emiraten: Am allerersten Tag ihres Wien-Besuchs fielen die insgesamt 13 Touristen auf einen dreisten Betrüger herein - Gepäck, Geld und Pässe weg! Der Clou: Der Täter hatte sich als Hotelpage ausgegeben, war dann mit der Beute geflüchtet.

Wilder Krimi um drei Familien aus den Vereinigten Arabischen Emiraten: Am allerersten Tag ihres Wien-Besuchs fielen die insgesamt 13 Touristen auf einen dreisten Betrüger herein – Gepäck, Geld und Pässe weg! Der Clou: Der Täter hatte sich als Hotelpage ausgegeben, war dann mit der Beute geflüchtet.

Ihr Traumurlaub in Österreich wurde bereits nach wenigen Stunden zum Alptraum. Schock für drei Großfamilien aus dem arabischen Emirat Ras Al-Khaimah! Die insgesamt neun Erwachsenen und vier Kinder wurden vom Wiener Flughafen standesgemäß in Limousinen in die Innenstadt kutschiert. Dann begann das Drama: Vor einem Luxus-Hotel begrüßte sie der angebliche Hotelpage und bot ihnen freundlich an, die Autos zu parken und das Gepäck auf die Zimmer zu transportieren. "Ehe wir uns versehen haben, war der Mann mit unseren Koffern geflüchtet. Darin waren unsere Reisepässe und umgerechnet 13.000 Euro in bar", berichtete der geschädigte Mohammed Sultan arabischen Medien.

Die bestohlenen Touristen haben jetzt ein großes Problem: "Wir hatten das Hotel nur bis Montag bezahlt, sitzen nun in Wien ohne Dokumente und ohne Geld fest", so der Scheich. Denn bisher blieben alle Hilfegesuche an die arabische Botschaft in Wien erfolglos: "Man erklärte uns, an den Pfingst-Feiertagen werde nicht gearbeitet!" Das besorgte Familienoberhaupt hat deshalb das zuständige Ministerium in seiner Heimat alarmiert.

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