Feller: "Schladming besser, oder es endet wie Kitz"

Manuel Feller
Manuel FellerGEPA
Ein Einfädler kostete Manuel Feller den möglichen Slalom-Sieg in Kitzbühel. Was hat sich der ÖSV-Athlet für das Rennen in Schladming vorgenommen?

Feller und die Slalom-Klassiker – das läuft in diesem Winter nicht so gut. Schon in Wengen schied der Tiroler aus. In Kitzbühel ging er als Halbzeit-Führender in den zweiten Durchgang. Dort fädelte er ein. Vor dem heutigen Nachtslalom in Schladming fragen sich die Fans: Halten die Nerven diesmal? Ist er etwa nicht stark genug im Kopf?

ÖSV-Alpinchef Herbert Mandl spricht dazu Klartext: "Manu hat voll attackiert, er ist stark genug im Kopf. So etwas kann passieren. Er wird nächstes Rennen wieder attackieren." Und was sagt Feller selbst dazu? "Die Form passt. Leid tun brauche ich auch keinem. Ich lebe im Winter jedes Wochenende meinen Kindheitstraum. Daher gehe ich mit demselben Engagement ins Rennen wie in Kitzbühel", meint er auf "ServusTV".

Zumindest äußerlich will sich der ÖSV-Athlet von den letzten Rückschlägen also nicht beeindrucken lassen. "Vielleicht geht's besser. Oder es endet gleich. Dann habe ich nächstes Jahr wieder die Chance", meint er ganz entspannt. Mit seiner Gelassenheit punktet Feller zumindest bei Ex-ÖSV-Ass Hannes Reichelt. "Auch wenn es nicht so läuft, hat er einen Schmäh oder ein Lachen im Gesicht und ist nicht ganz so verbissen. Das hilft ihm auch, über blöde Dinge hinwegzusehen. Er schaut gleich zwei Tage weiter", meint der frühere Kitz-Abfahrtssieger von 2014.

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