Feller stürzte vor Nightrace im Kitz-Training schwer

Manuel Feller lässt sich nach seinem Sturz am Rücken behandeln.
Manuel Feller lässt sich nach seinem Sturz am Rücken behandeln.Gepa
Manuel Feller sorgte im Training in Kitzbühel mit einem Highsider für eine Schrecksekunde. Der ÖSV-Star blieb unverletzt.

Nach zwei Bandscheibenvorfällen und langer Leidenszeit ist Manuel Feller in der neuen Saison in Topform, holte in Flachau vergangene Woche seinen ersten Weltcupsieg. Ausgerechnet vor dem nächsten Highlight, dem Nightrace in Schladming, und der Ski-WM in Cortina stürzte der Tiroler nun bei einem Trainingslauf in Kitzbühel schwer.

Feller landete nach einem Highsider auf dem Rücken, der ihm schon häufig Schwierigkeiten bereitet hat. Der 28-Jährige musste an der Strecke von einem Physiotherapeuten des ÖSV behandelt werden (siehe Bild oben).

Entwarnung: Er blieb unverletzt. Einem Start in Schladming steht nichts im Wege. Feller wird von der "APA" zitiert: "Ich habe einen kleinen Highsider in der Kompression gerissen. Ich habe mir gedacht, ich fühle mich seit zwei Wochen so gut, das bin ich nicht gewohnt, jetzt muss ich unbedingt einen Blödsinn machen. Ein bisserl gestaucht ist der Rücken, aber das sollte kein Problem machen. Ich bin gleich noch einen Lauf drauf gefahren, der sehr gut war. Ein bisserl Zwicken gehört dazu."

Die geplanten Slaloms auf dem Ganslernhang waren vergangene Woche nach Flachau verlegt worden. In Jochberg, Bezirk Kitzbühel, hatten mehrere positive PCR-Tests Hinweise auf die Corona-Variante B117 ergeben (inzwischen bestätigt). Der Weltverband FIS wollte kein Risiko eingehen, den Weltcup-Tross nicht vor der weiteren Abklärung in die Gamsstadt schicken. Mittlerweile können die Speedrennen wie geplant stattfinden. Auf dem Ganslernhang kann heuer aber nur trainiert werden. Am Dienstag steigt der Slalom-Klassiker von Schladming.

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