Ferraris "Schummel-Spiegel" ist Geschichte!

Vor dem Grand Prix von Monaco verpasst sich die "Rote Göttin" zwangsweise einen Facelift. Die umstrittenen Flügel am Rückspiegel sind weg.
Die Anweisung der FIA war eigentlich klar: Die Teams der Formel 1 dürfen ihre Rückspiegel am neuen Sicherheitssystem HALO platzieren, wenn ihre Fahrer dadurch eine bessere Sicht haben.

Von einem Flügel am Rückspiegel war keine Rede. Was Ferrari beim Grand Prix von Barcelona aber nicht daran hinderte, einen solchen anzubringen. Doch weit kamen die Italiener mit diesem Trick, der ihnen einen zusätzlichen Vorteil in Sachen Aerodynamik verschafft hatte, nicht. Bereits bei der ersten Trainingsausfahrt des "gepimpten" Boliden hagelte es zig Beschwerden bei der FIA. Das Argument von Ferrari, dass das zusätzliche Bauteil nur Steifigkeit bringen würde, wollte niemand glauben.



Die FIA reagierte: Beim Rennen in Barcelona dürfte Ferrari noch auf die beiden Flügel zurückgreifen. In Monaco mussten sie aber verschwunden sein und die ersten Bilder aus dem Fürstentum zeigen, dass sich der Kult-Rennstall an die Anweisung hält. Die Spiegel befestigen die Ingenieure zwar weiterhin als einziges Team am HALO-System und nicht am Monocoque, das Leitblech an der Oberseite ist aber wieder verschwunden.

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(red.)

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