Feuerwehr rettet Mann (46) aus der Donau

Mit insgesamt acht Booten suchten Feuerwehrmänner am Dienstag nach einem Vermissten in der Donau. Er stürzte während Mäharbeiten am Ufer aus einem kleinen Boot ins Wasser.

Großeinsatz hieß es am Dienstagvormittag für die Feuerwehren aus dem Bezirk Eferding. Kurz nach 10.30 Uhr ging die Alarmierung "Personenrettung" ein. Einsatzort war die Donau.

Laut Feuerwehr stürzte während Mäharbeiten am Ufer ein Arbeiter (46) aus dem Bezirk Melk (NÖ) in die Donau. Zusammen mit seinem Kollegen (56) befand er sich auf einem kleinen Boot. Der Ältere war der Bootsführer. Auslöser des Unglücks dürfte ersten Infos zufolge ein epileptischer Anfall gewesen sein.

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Als der Arbeiter rücklings zum Wasser getaumelt sei, habe ihn der Bootsführer vom Boot aus aufgefangen. Dabei seien beide Männer ins Wasser gestürzt. Dem 56-Jährigen gelang es aber, die Rettungskräfte zu informieren.

Fünf Feuerwehren vor Ort

Fünf Feuerwehren aus Alkoven, Pupping, Höflein, Goldwörth und Ottensheim machten sich auf den Weg zum Eisatzort. Mit insegsamt acht Booten und Zillen begaben sich die Feuerwehrmänner auf die Suche nach dem Vermissten. Diese gestaltete sich zunächst schwieriger als erwartet, weil die ersten Angaben zum Unfallort unterschiedlich waren.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte drückte der Ältere unter größten Anstrengungen seinen Kollegen mit den Knien gegen die Uferböschung, um ihn über Wasser halten zu können, berichtet die Polizei. Nach rund einer Dreiviertelstunde erfolgte dann die erfreuliche Nachricht. Beide konnten geborgen werden.

Die Feuerwehrmänner übergaben den 46-Jährigen an die Sanitäter. Ein Rettungswagen brachte den Mann zur genauen Untersuchung nach Linz ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Sein Kollege blieb unverletzt.

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