Apple sperrt ersten Shop in Europa in Wien wieder auf

Am 5. Mai sperrt Apple den Store in Wien wieder auf.
Am 5. Mai sperrt Apple den Store in Wien wieder auf.Bild: Sabine Hertel
So falsch kann Österreich mit dem Corona-Lockdown nicht gelegen haben: Als erste Filiale in Europa sperrt Apple am 5. Mai den Store in Wien wieder auf – unter massiven Sicherheitsauflagen.
Weltweit haben die vom Konzern direkt betriebenen Apple Stores (Stand Ende 2019: 510) wegen Corona geschlossen – selbst in den USA. Einzig in China und Südkorea ist der Betrieb mittlerweile wieder angelaufen. Nächste Ausnahme: Am Dienstag geht's auch in Wiens Kärntner Straße wieder los. Und so fulminant kündigt Apple die Wiedereröffnung an:

"Wir freuen uns darauf, am Dienstag, den 5. Mai, wieder Besucher bei Apple Kärntnerstraße begrüßen zu dürfen. Wir haben unsere Kunden vermisst und freuen uns darauf, unseren Support anzubieten.

Da viele Österreicherinnen und Österreicher von zu Hause aus arbeiten und lernen und sich die Bedingungen weiterentwickeln, werden wir uns zunächst auf die Bereitstellung von Service und Support für unsere Kunden konzentrierten, die wir mit großer Begeisterung anbieten. Wir haben zusätzliche Service- und Support-Optionen unter apple.com/support, die online für jeden verfügbar sind, der Hilfe zu seinen Apple Produkten benötigt

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Wir werden zunächst mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen wieder öffnen, einschließlich sozialer Distanzierung und angepassten Öffnungszeiten, um sicherzustellen, dass Kunden und Mitarbeiter weiterhin gesund bleiben. Kunden sollten auch wissen, dass es für unsere Laufkundschaft zu einer Verzögerung beim Betreten des Geschäfts kommen kann. Um Einkäufe zu tätigen, könnte es daher einfacher sein, im Apple Online Store einzukaufen mit Zustellung oder Abholung im Store.

Wie immer sind unsere Gedanken bei allen, die von COVID-19 betroffen sind, und bei allen, die rund um die Uhr daran arbeiten, COVID-19 zu behandeln, zu studieren und seine Verbreitung einzudämmen.

Unsere Teams können es kaum erwarten, unsere Kunden in Österreich zu betreuen", lässt Apple "Heute" wissen.

Im Klartext heißt das:

- Geöffnet ist bis auf weiteres bloß von 11 bis 18 Uhr.

- Vor dem Eingang stehen Security-Mitarbeiter. Wer rein will, muss zwingend eine Schutzmaske tragen. Die hat jeder selbst mitzubringen. Zusätzlich wird Kunden das Fieber gemessen. Verweigerer bleiben draußen.

- Kunden werden gezählt. Es dürfen nur so viele hinein, dass ein Sicherheitsabstand von zumindest zwei Metern eingehalten werden kann. Der Rest muss sich anstellen und warten, bis jemand den Store verlässt.

- Im Mittelpunkt stehen jetzt Hilfe und Service für Kunden, die Probleme mit iPhone, iPad und Mac haben. Wer shoppen will, muss hingegen längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Aus Sicherheitsgründen sind nämlich weniger Mitarbeiter des Verkaufsteams im Einsatz. Apple rät deshalb zum Online-Shopping mit Zustellung bzw. nur einer Abholung in der Filiale.

- Ausgestellte Geräte werden regelmäßig desinfiziert. Gleiches gilt für die Räumlichkeiten.

- Und: Bis auf weiteres finden in Store keine Events und Seminare statt.

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