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FIFA greift durch: Serbien erhält WM-Strafe aufgebrummt

Knapp einen Monat nach dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar hat die FIFA nun durchgegriffen, Serbien wurde bestraft. 

Heute Redaktion
Serbien wurde nach dem Skandal-Spiel gegen die Schweiz von der FIFA bestraft.
Serbien wurde nach dem Skandal-Spiel gegen die Schweiz von der FIFA bestraft.
Imago Images

Für Serbien war die Wüsten-WM bereits nach der Gruppenphase zu Ende. Eine 2:3-Pleite gegen die Schweiz besiegelte schließlich das Vorrunden-Aus. Dieses Spiel hat nun aber Nachwirkungen für den serbischen Fußballverband, wie die FIFA mitteilte. Dem Verband wurde eine Geldstrafe von 50.000 Schweizer Franken (knapp 49.850 Euro) aufgebrummt. Darüber hinaus müssen beim nächsten offiziellen A-Heimspiel 25 Prozent der Plätze frei bleiben. 

Der Fußball-Weltverband begründete die Strafe mit diskriminierenden Fangesängen und andererseits Fehlverhalten von Spielern und Offiziellen. In der aufgeheizten Partie war es immer wieder zu Provokationen gekommen. So wurde der serbische Teamchef Dragan Stojkovic dabei gefilmt, wie er die albanischstämmigen Schweizer Teamspieler Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka übelst beleidigte. In der Nachspielzeit umzingelten schließlich mehrere serbische Spieler Xhaka, es kam zu einem Gerangel. Der Arsenal-Legionär hatte schon zuvor die serbische Bank mit einer obszönen Geste provoziert. 

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    Lionel Messi führt Argentinien zum dritten Weltmeistertitel. Der Superstar jubelt mit dem lange ersehnten Pokal, der letzte, der in seiner Sammlung noch fehlte.
    Lionel Messi führt Argentinien zum dritten Weltmeistertitel. Der Superstar jubelt mit dem lange ersehnten Pokal, der letzte, der in seiner Sammlung noch fehlte.
    REUTERS

    Mexikos Verband erhielt wegen Gesängen mexikanischer Fans währen den Spielen gegen Polen und Saudi-Arabien eine Geldstrafe von 100.000 Franken (umgerechnet 99.700 Euro) und ein Geisterspiel auf Bewährung aufgebrummt. 

    Auch Weltmeister-Tormann im Fokus

    Auch für Weltmeister Argentinien könnte es noch ein Nachspiel geben. Denn die FIFA verkündete auch, ein Ermittlungsverfahren gegen Tormann Emiliano Martinez eingeleitet zu haben. Der Grund dafür ist der vieldiskutierte "Penis-Jubel" des 30-Jährigen. Es werde wegen  "beleidigendem Verhalten und Verstößen gegen die Grundsätze des Fair Play" ermittelt. 

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      Lionel Messi kuschelt mit dem WM-Pokal.
      Lionel Messi kuschelt mit dem WM-Pokal.
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      Martinez, der als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet wurde, hatte nach dem WM-Finale die erhaltene Trophäe, den goldenen Handschuh, vor sein Gemächt gehalten. In der Kabine stimmte der Torhüter dann einen geschmacklosen Gesang an: "Eine Schweigeminute für ... Kylian Mbappe", sangen die argentinischen Spieler.

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        "Heute"-Experte Peter Pacult wählt seine Topelf der WM in Katar. Fünf argentinische Weltmeister schaffen es in seine Auswahl.
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        Heute-Montage
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