FIFA-Präsident Blatter verteidigt WM-Vergaben

FIFA-Präsident Joseph Blatter bezieht Stellung und teilt auch kräftig aus: "Vielleicht haben manche Leute vergessen, worum es im Fußball geht."
Dass die Fußball-Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar vergeben wurden, sorgte für empörte Kritikerstimmen seitens der Wahlverlierer. "Vielleicht haben manche Leute vergessen, worum es im Fußball geht. Man muss genauso lernen zu verlieren, wie zu gewinnen. Es war ein Wettkampf. Die einen verlieren, die anderen gewinnen. Das ist ganz normal", erklärte Sepp Blatter in einem Interview auf fifa.com. Er teilte aber auch gegen die Medien aus: "Sportmedien erfassen nicht immer die ganze soziale oder kulturelle Bedeutung, die die WM-Vergabe beinhaltet. Sie denken an Elfmeter, Eckbälle, Schiedsrichter oder an Geld. Doch ich bekräftige: Es war keine Entscheidung, um Geld zu verdienen."Neue Kulturen und Regionen
Blatter und Co. wurde vorgehalten, dass die Entscheidung politisch, finanziell sowie wirtschaftlich motiviert sei und nicht im Sinne des Fußballsports. "Die Weltmeisterschaft wird neue Kulturen und neue Regionen entdecken, darüber kann ich mich nur freuen", sagte der Schweizer. Außerdem überlege er, die Austragung der WM 2022 erst im Winter starten zu lassen, weil der Sommer in Katar sehr heiß ist.
Der 74-Jährige will, dass die Menschen dem Neuen aufgeschlossen gegenübertreten und erinnert an die heurige WM in Südafrika: "2010 war ein Jahr der Verwirklichung, es hat sich etwas Historisches ereignet, das alles übersteigt. Die Resonanz auf der ganzen Welt war phänomenal. Auf die ökonomischen Auswirkungen dieses Turniers kann nicht oft genug hingewiesen werden."



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