Fink zu Sieglos-Serie: "Uns ist Ernst der Lage bewusst"

Nach der Sieglos-Serie der Wiener Austria ist es in der Bundesliga-Tabelle so richtig eng geworden. Hinter den Veilchen, die Platz drei halten, haben sich Sturm Graz und die Admira im Europacup-Drekampf herangepirscht. Zum Auftakt der 32. Runde gastieren die Violetten in Mattersburg. Da muss ein Sieg her, sonst könnten die Wiener den Platz am Tabellen-Treppchen bereits am Sonntag los sein.

Nach der Sieglos-Serie der. Da muss ein Sieg her, sonst könnten die Wiener den Platz am Tabellen-Treppchen bereits am Sonntag los sein.  

"Wir wissen um den Ernst der Lage", hält Veilchen-Coach Thorsten Fink am Freitag fest. "Ich habe keine Angst, aber man muss vorsichtig sein." Nach dem kann sich Violett nur noch über die Liga fürs internationale Geschäft qualifizieren. Rang drei reicht sicher, Platz vier nur bei einem Cupsieg der "Bullen". 

In Mattersburg geht es nicht nur gegen die Burgenländer, sondern auch gegen die Serie. Die letzten sechs Spiele wurden allesamt nicht gewonnen, lediglich zwei Punkte holten die Veilchen dabei. "Wir wissen, dass wir in Mattersburg punkten und dafür viel investieren müssen." Den Turnaround traut der Deutsche seinem Team zu. "Wir haben die Qualität. Es wäre wichtig, dass wir die Kurve kriegen. Wir haben große Möglichkeiten, dort zu gewinnen."
"Werden die nötigen Punkte holen"

Nun ist Kampfkraft gefragt. "Wir werden bis zum Saisonende die nötigen Punkte holen. Es hat niemand gesagt, dass wir den Europacup locker erreichen, aber wir werden das schaffen." Geschenkt wird den Wienern im Burgenland jedenfalls nichts. "Es wartet ein schweres Spiel. Wir müssen auf die erste Hälfte vom Cup-Halbfinale aufbauen und unser Spiel über 90 Minuten durchziehen", so der Coach. 

Mit einem Sieg in Mattersburg hofft Fink auch auf bessere Stimmung. "Entscheidend ist, was wir aus den nächsten Spielen machen und nicht, was war. Die Ergebnisse waren nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, aber wir werden weiter ruhig bleiben und hart an uns arbeiten. Wir müssen als Mannschaft wachsen." Gegen die Vastic-Elf könnte Fink in der Innenverteidigung grob umbauen müssen. Shikov ist mit Leistenproblemen fraglich. Lukas Rotpuller konnte nach dem Cup-Out wegen eines grippalen Infekts nicht trainieren.

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