Fipronil-Gift auch in Eiern in Österreich entdeckt

Untersuchung bestätigt den Verdacht: Jede zehnte Probe enthielt Insektengift
Untersuchung bestätigt den Verdacht: Jede zehnte Probe enthielt InsektengiftBild: Reuters

Wie das Gesundheitsministerium am Montag im Ö1-Mittagsjournal bestätigt, wurde auch in Eiern, die importiert wurden, das Insektizid Fipronil nachgewiesen.

Bei der Untersuchung von Eiern und Eiprodukten konnte das Insektizid Fipronil nachgewiesen werden. Insgesamt wurden rund 80 Proben geprüft, ein Viertel davon war verseucht. Das bestätigte das Gesundheitsministerium am Montag im Ö1-Mittagsjournal.

"Es gibt keine unmittelbare Gesundheitsgefährdung", heißt es weiter. Die Konzentration des Insektizids in den heimischen Eiern würde nur ein Zehntel dessen betragen, was in Deutschland gemessen wurde.

Weltweiter Skandal

Bei Fipronil handelt sich um ein Insektizid, mit dem an sich Läuse bekämpft werden sollen. Nun aber tauchte das Gift in Eiern auf, die aus den Niederlanden stammen und die auch ins Ausland exportiert wurden.

Anfang August warnte erstmals die deutsche Lebensmittelaufsichtsbehörde vor dem Verzehr. Fipronil kann in hoher Dosis Schäden an Leber, Schilddrüse oder Niere verursachen. Der Skandal weitet sich seither weltweit aus. (ek)

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