Fix: Die Formel 1 steigt voll auf die Budget-Bremse

Die Formel 1 arbeitet am Comeback
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Mitten in der Corona-Krise stellt die Formel 1 die Weichen für die Zukunft. Jetzt steht fest: Die Kosten werden massiv reduziert.

Das Thema wurde schon in den vergangenen Jahren heiß diskutiert: Die Formel 1 wurde immer kostspieliger, die Zahl der siegfähigen Teams immer geringer. Das soll sich nun ändern.

Denn die Teams stimmten nun einer niedrigeren Budget-Obergrenze zu. Das Limit für die Ausgaben pro Team und Saison soll von den ursprünglich geplanten 161 Millionen Euro weiter auf 133 Millionen Euro reduziert werden. Diese Regel gilt schon für die kommende Saison. 2022 und in den Jahren von 2023 bis 2025 soll die Budget-Obergrenze weitere zwei Mal um jeweils 4,5 Millionen Euro reduziert werden.

Zwar müssen die neuen Budget-Regeln noch vom Weltverband FIA abgesegnet werden, dabei handelt es sich aber nur um einen Formal-Akt. Am Ende haben sich die Teams auf einen Kompromiss geeinigt. Denn während Teams wie Ferrari und Red Bull grundsätzlich gegen eine niedrigere Budget-Obergrenze waren, sprachen sich andere Teams für eine noch deutlichere Reduzierung der Kosten aus.

Bei der Entscheidung dürfte auch die Corona-Krise eine große Rolle gespielt haben. Denn wegen der Pandemie mussten alle bisherigen Saisonrennen abgesagt werden. Als Saison-Auftakt wird der Grand Prix von Österreich in Spielberg am 5. Juli angepeilt.

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