250-Kilo-Fliegerbombe bei Hauptbahnhof gefunden

In der Nähe des Wiener Hauptbahnhofs kam es am Mittwochabend zu einem Großeinsatz. Eine Fliegerbombe wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Die Polizei sperrte das Areal ab.

Die Polizei sperrte am Mittwochabend kurz vor 16.30 Uhr die Gudrunstraße ab. Grund dafür war der Fund einer Fliegerbombe auf einer Baustelle in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Einsatzkräfte standen im Großeinsatz.

Die Gudrunstraße wurde im Kreuzungsbereich mit der Eva-Zilcher-Gasse gesperrt. Laut Polizei war die Fliegerbombe etwa 250 Kilo schwer. Der Entminungsdienst des Bundesheeres versuchte das Kriegsrelikt zu entschärfen. Mehrere hundert Personen mussten evakuiert werden.

"Die Wiener Berufsrettung war mit mehreren Teams vor Ort. Verletzte gab es aber keine. Das Großaufgebot ist eine reine Vorsichtsmaßnahme", so Rettungssprecherin Corina Had am Mittwochabend gegenüber "Heute.at".

Auch die Wiener Berufsfeuerwehr stand im Einsatz. "Die Feuerwehrleute sind unterstützend vor Ort, damit im Ernstfall schnell reagiert werden kann. Es handelt sich hierbei um eine Vorsichtsmaßnahme", so Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl auf "Heute.at"-Anfrage.

Entwarnung am Mittwochabend



Gegen 20.20 Uhr twitterte die Wiener Polizei, dass alle Sperren in der Gudrunstraße und im umliegenden Bereich aufgehoben wurden. Auch die Züge der ÖBB sind zeitgleich wieder in Betrieb gegangen.

(zdz)

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