Formel-1-Zukunft von Red Bull endlich geklärt

Red-Bull-Motorsportdirektor Helmut Marko.
Red-Bull-Motorsportdirektor Helmut Marko.Imago Images
Red Bull übernimmt den Betrieb der Honda-Motoren. Damit ist der Deal nach Monaten endlich fix, die Zukunft in der Formel 1 scheint gesichert.

Red Bull Racing baut seine eigenen Motoren! Mit dieser Meldung lässt der Rennstall am Montag aufhorchen. Honda, das sich aus der Formel 1 zurückzieht, stellt den Bullen die Power-Unit zur Verfügung, Red Bull wird diese ab 2022 weiterentwickeln. Auch das Schwesternteam AlphaTauri wird mit den neuen Motoren ausgestattet.

Die Frage nach den Motoren beschäftigte die Österreicher nun seit Monaten. Sogar ein Ausstieg aus der Rennklasse hatte zwischenzeitlich im Raum gestanden. Insofern werden die Fans diese Nachricht mit Freude vernehmen.

Red-Bulls Motorsport-Berater Dr. Helmut Marko: "Wir haben dieses Thema mit Honda für einige Zeit besprochen und konnten nach der FIA-Entscheidung, die Motorenentwicklung ab 2022 auszusetzen, zumindest eine Einigung zur Weiternutzung der Motoren erzielen." Der 77-Jährige dankt Honda für die Zusammenarbeit.

Für die Weiterentwicklung der Motoren wurde das Unternehmen "Red Bull Powertrains Limited" am Red Bull Technology Campus in Milton Keynes ins Leben gerufen.

"Die Gründung von Red Bull Powertrains Limited ist eine mutige Entscheidung von Red Bull. Wir sind uns der großen Verpflichtung bewusst, die dieser Schritt benötigt, wir glauben aber, dass die Gründung dieses Unternehmens die wettbewerbsfähigste Option für beide Teams darstellt", sagt Marko.

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