Forscher analysieren Graffiti auf Wahlplakaten

Je näher der Wahltag rückt, desto mehr Wahlplakate mit den Gesichtern der Bundespräsidentschaftskandidaten scheinen in den Straßen aufzutauchen. Viele Unbekannte sehen sich deshalb immer wieder herausgefordert, die Wahlwerbung mit Kommentaren und Schmierereien zu "verschönern". Graffiti-Forscher analysieren und dokumentieren diese Botschaften.

 
Je näher der rückt, desto mehr Wahlplakate scheinen in den Straßen aufzutauchen. Viele Unbekannte sehen sich deshalb immer wieder herausgefordert, die Wahlwerbung mit Kommentaren und Schmierereien zu "verschönern". Graffiti-Forscher analysieren und dokumentieren diese Botschaften.

Für das Institut der Graffiti-Forschung handelt es sich bei den inoffiziellen Inschriften auf den Wahlplakaten um den Ausdruck unzensierter Volkskultur im Umgang mit den Versprechungen der werbenden Parteien und ihrer Kandidaten.

Der Wahlkampf zur Bundespräsidentenwahl 2016 ist aufgrund der Vielzahl an Bewerbern und der verbunden weltanschaunlichen Vielfalt mit teils kontroversen Auseinandersetzungen besonders interessant.

Meistens beschränken sich die Aktivisten auf kurze prägnante Symbole, Parolen und Aussagen, die auf die Haltung der Parteien, auf Aussagen der Kandidaten oder bestimmte Ereignisse in der Vergangenheit auf den Plakaten hinweisen.

Manchmal werden die Wahlplakatständer auch zweckentfremdet, indem sie überklebt und mit anderer Werbung "verschönert" werden.

Insgesamt betrachtet entfallen die meisten negativen Stellungnahmen (Überklebungen, Abriss, Beschriftungen) . Diese Ablehnung ist nicht neu und findet seit den Wahlkämpfen von Jörg Haider und Heinz-Christian Strache statt.

 

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