FPÖ-Politiker tritt nach Corona-Party zurück

Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Gerhard Hirschmann erklärte am Dienstag seinen Rücktritt. Der steirische FPÖ-Politiker hatte trotz Ausgangsbeschränkungen an einer "Corona-Party" teilgenommen.
Gerhard Hirschmann erklärte am Dienstagnachmittag nach einem klärenden Gespräch mit dem FPÖ-Chef seinen Rücktritt von allen politischen Funktionen.

"Viele Personen enttäuscht"



"Ich habe von Beginn an meinen Fehler eingestanden und mich dafür öffentlich entschuldigt. Dennoch habe ich mit meinem Verhalten viele Personen enttäuscht", wird Gerhard Hirschmann in einer Aussendung zitiert.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der FPÖ-Politiker an einer illegalen Corona-Party teilgenommen hat. Wie die Polizei mitteilte, feierten vier Männer im Alter zwischen 26 und 37 Jahren am Samstag eine "Corona-Party" in einem Vereinslokal in Heiligenkreuz am Waasen im Bezirk Leibnitz.



Aufgrund der lauten Musik und des Partylärms erstattete ein Ohrenzeuge Anzeige. Die Feier wurde aufgelöst. Hirschmann gestand das Fehlverhalten ein und entschuldigte sich.

Klärendes Gespräch



Zudem gab es ein klärendes Telefongespräch mit dem FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek. Er habe das Verhalten des Mandatars als inakzeptabel verurteilt und ihn abgemahnt. Die ÖVP und die Grünen in der Steiermark forderten Konsequenzen.

Nun habe sich Hirschmann dazu entschlossen, sein Mandat und sämtliche Funktionen in der Freiheitlichen Partei zurückzulegen. Er wolle damit auch seine Familie und seinen Freundeskreis schützen.



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