Frachter entdeckt zufällig abgetriebenen Surfer

Wassersport vor der australischen Küste gilt als besonders gefährlich. Haie, Würfelquallen oder starke Strömungen bringen Menschen schnell dem Tod nahe. Ein japanischer Surfer hatte Glück. Der 17-Jährige kam vor der Küste Sydneys nicht gegen die starke Strömung an und wurde abgetrieben. Nach 16 Stunden wurde er von einem Frachter gerettet - aus purem Zufall.
Wassersport vor der australischen Küste gilt als besonders gefährlich.  Haie, Würfelquallen oder starke Strömungen  bringen Menschen schnell dem Tod nahe. Ein japanischer Surfer hatte Glück. Der 37-Jährige kam vor der Küste Sydneys nicht gegen die starke Strömung an und wurde abgetrieben. Nach 16 Stunden wurde er von einem Frachter gerettet - aus purem Zufall.

Der Japaner wollte die hohen Wellen am Bulli-Strand in Sydney besiegen, doch die unbarmherzige Strömung trieb ihn ab. Da er allein ins Wasser gegangen war, wusste niemand von seiner Notlage. 16 Stunden lang trieb er mit seinem Brett im Meer, den Naturgewalten ausgesetzt.

Aus purem Zufall entdeckte die Crew des Containerschiffes MSC Damla am Donnerstag den um Hilfe rufenden Surfer sechs Kilometer von der Küste entfernt. Auch das milde Wetter in der auf hoher See verbrachten Nacht - die Temperaturen sanken nur auf 21 Grad ab - spielten dem Wassersportler in die Karten.

An Bord warteten Essen und trockene Kleidung auf den durchnässten Touristen. Er wurde im Spital durchgecheckt, laut Ärzten befand sich der Patient jedoch in einem erstaunlich guten Zustand. Am Freitag durfte der Surfer das Krankenhaus wieder verlassen.
 
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