Frachter "Luno" erlitt vor Frankreich Schiffbruch

Vor dem südfranzösischen Badeort Biarritz zerbrach am Mittwochvormittag ein Frachtschiff in zwei Teile, nachdem es in einen Damm gekracht war. Wie durch ein Wunder kamen die Crewmitglieder unverletzt, wenn auch mit einem schweren Schock, davon.

Bei stürmischer See hatte der Motor des spanischen Frachters "Luno" seinen Geist aufgegeben. Nach dem Motorschaden krachte das etwa hundert Meter lange Schiff auf dem Weg in den Hafen der neben Anglet liegenden Stadt Bayonne gegen einen in den Atlantik ragenden Damm und brach entzwei.

Die Besatzungsmitglieder hatten Glück im Unglück und kamen mit dem Schrecken davon. Laut Jean Espilondo, dem Bürgermeister von Anglet, erlitten sie nur einen Schock und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Nun drohen Umweltschäden. Der Frachter war zum Zeitpunkt der Havarie zwar ohne Ladung unterwegs, war jedoch mit 114 Tonnen Schiffsdiesel betankt. Espilondo wies daher auf die Gefahr von Schäden für die Umwelt hin, die Präfektur löste deswegen einen Notfallplan aus.

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