Frankreich-Killer malträtierte Opfer mit Spitzhacke

Am Samstag fasste die WEGA einen international gesuchten Rumänen in Wien. Der 25-Jährige soll in Frankreich ein brutales Verbrechen begangen haben.

Der Zugriff erfolgte am Samstag um 16.12: Ein "Heute" - Leserreporter beobachtete einen groß angelegten WEGA-Einsatz in der Treustraße in Wien-Brigittenau aus nächster Nähe. "Mehrere Polizeiautos sind momentan in der Straße und auch die WEGA ist hier", berichtete er am selben Tag.

Tatwaffe soll Spitzhacke gewesen sein

Die Polizei bestätigte am Sonntag, dass Ermittler des Landeskriminalamts einen 25-jährigen Rumänen in seiner Wohnung verhaften konnten. Der mittels internationalen Haftbefehls gesuchte Mann soll im Juli 2019 in Frankreich einen Mord begangen haben und sei danach in Österreich untergetaucht. "Heute" fand heraus: Der mittlerweile Inhaftierte soll gemeinsam mit seinem Bruder in einer großen französischen Stadt mit einer Spitzhacke auf einen Kontrahenten eingedroschen haben. Sein Opfer flüchtete in eine Tiergarage, dort schlug er mit den Fäusten weiter auf den Mann ein, bis dieser zusammenbrach. Der Angegriffene überlebte aber trotz schwerster Verletzungen (Schädelhirntrauma, offene Wunden) knapp.

Mit einer Hacke soll er auf sein Opfer losgegangen sein.
Mit einer Hacke soll er auf sein Opfer losgegangen sein.Getty Images/iStockphoto (Symbol)

Flucht durch halb Europa

Danach tauchte der Täter unter, flüchtete durch halb Europa und bezog in Wien-Brigittenau (vermutlich unter falschem Namen) eine kleine Wohnung. Seit 29. Dezember vergangenen Jahres war ihm die Interpol auf den Fersen. Nun sitzt der Mann in Wien in Auslieferungshaft - er soll schon bald in Frankreich einem Richter vorgeführt werden. Die Unschuldsvermutung gilt.

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