Frauen, die die Pille nehmen, werden eher depressiv

Bild: Ceridwen/Wikipedia

Dänische Wissenschaftler haben Frauen untersucht, die die Pille nehmen und fanden heraus: Sie hatten eine 23 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, an Depressionen zu erkranken und Anti-Depressiva zu nehmen.

Frauen, die die Pille nehmen, nehmen auch eher Anti-Depressiva ein. Das fanden dänische Forscher nun durch eine groß angelegte Studie heraus.

Frauen, die eine sogenannte kombinierte Pille einnahmen, bekamen mit einer 23 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit Anti-Depressiva verschrieben. Meistens schon sechs Monate nachdem sie mit der Pille begonnen hatten.
Bei Frauen, die die sogenannte "Mini-Pille" (nur mit Progesteron) einnahmen, entwickelten sogar noch leichter Depressionen. Diese Erkenntnisse beziehen sich auch auf andere hormonelle Verhütungsmittel wie das Pflaster oder die Hormonspirale.

Junge Frauen am gefährdetsten

Die Zahlen bei jugendlichen Frauen sind noch erschreckender: Die, die die Kombi-Pille einnahmen, hatten eine 80 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit depressiv zu werden. Bei Mädchen, die die Mini-Pille nehmen verdoppelte sich das Risiko gar.
 

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