French Open im Herbst: Kritik und Termin-Chaos

In Roland Garros wird erst im Herbst wieder gespielt.
In Roland Garros wird erst im Herbst wieder gespielt.Bild: imago images
Dominic Thiem kann erst im Herbst nach seinem ersten Titel bei den French Open greifen. Der Sandplatz-Klassiker wurde wegen des Coronavirus verschoben. Davon zeigte sich die restliche Tennis-Welt mehr als verschnupft.
Eigentlich sollten die Sandplatz-Spezialisten ab dem 24. Mai in Paris beim zweiten Grand Slam des Jahres aufschlagen. Am Dienstag wurde dann der neue Termin des Turniers von Roland Garros bekanntgegeben: 20. September bis 4. Oktober.



Die Verschiebung war offenbar nicht abgesprochen, löste einen großen Aufschrei in der Tennis-Welt aus. Denn zeitgleich mit dem Sand-Grand-Slam sind weitere Turniere angesetzt. Dazu ist vom 25. bis 27. September der von Roger Federer mitorganisierte Laver Cup, das Kräftemessen der besten Spieler Europas und der Welt, in Boston geplant.

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"Wir versuchen immer, dass wir uns alle absprechen. Sie haben die ATP, die Spieler oder andere Turniere überhaupt nicht konsultiert", so Spielervertreter Vasek Pospisil. Nachsatz des Kanadiers: "Das ist eine egoistische Vorgangsweise, ein Machtkampf und ziemlich arrogant."

Und es drohen weitere Verschiebungen. Die US Open, eigentlich von 31. August bis zum 13. September angesetzt, prüfen ebenso eine Verlegung. Noch kein Thema ist eine Verschiebung beim Rasen-Klassiker in Wimbledon.



Auf die Österreich-Turniere hat das Termin-Chaos noch keinen Einfluss. In Kitzbühel soll von 27. Juli bis 1. August aufgeschlagen werden. Das Stadthallenturnier steigt vom 26. Oktober bis 1. November. Das WTA-Turnier von Linz ist vom 12. bis 18. Oktober angesetzt.



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