Führt Übereinanderschlagen der Beine zu Krampfadern?

Beine-Überschlagen soll einen schlechten Einfluss auf die Venen haben. Ist das mehr als ein medizinischer Mythos?
Beine-Überschlagen soll einen schlechten Einfluss auf die Venen haben. Ist das mehr als ein medizinischer Mythos?istock
Das überkreuzte Sitzen könne zur Entstehung von Besenreisern beitragen, heißt es. Doch stimmt das wirklich? Was kann man tun, wenn man gefährdet ist?

Viele Frauen überschlagen unbewusst häufig ihre Beine. Doch kann das wirklich zu unschönen Besenreisern führen? Mittlerweile haben einige Studiengezeigt, dass übereinandergeschlagene Beine das Risiko auf die Entwicklung von Krampfadern nicht erhöhen. Die vermeintliche Erklärung, es käme auf diese Weise zu einem Blutstau oder Lähmungserscheinungen, hält keiner wissenschaftlichen Begründung stand. Die meisten Venen liegen schlicht zu tief, als dass die Position eine Auswirkung haben könnte.

Bewegung, Bewegung, Bewegung

Was die Bildung von Krampfadern tatsächlich begünstigen kann, sind Faktoren wie Bewegungsmangel, der Konsum von Zigaretten und Übergewicht. In dem Zusammenhang fällt auch das häufige Sitzen im (Berufs-)Alltag.

Bei einer genetischen Vorbelastung oder einem Thromboserisiko sollte man die Sitzhaltung unterlassen. Denn dadurch wird Druck auf die Venen ausgeübt und in Folge der Abfluss des Blutes erschwert.

Wer also Besenreisern vorbeugen möchte, sollte sich viel bewegen. Wenn man berufsbedingt viel sitzt, sollte man dementsprechend in einer sportlichen Tätigkeit einen Ausgleich finden und nicht stundenlang am Stück sitzen.

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