Die Bestürzung in Mattighofen ist groß. Bei einem schweren Verkehrsunfall starb am Dienstagabend eine 55-Jährige aus dem Bezirk Braunau.
Ihr weißer Kleinwagen wurde bei einem unbeschrankten Bahnübergang seitlich von einem Zug erfasst und in eine Wiese geschleudert (mehr dazu hier).
"Auf Höhe des unbeschrankten, mit Andreaskreuzen gesicherten Bahnüberganges Unterlochen dürfte die Lenkerin den aus Richtung Mattighofen kommenden Zug übersehen haben", so die Polizei. Die 26 Zugpassagiere blieben unverletzt.
Die fünffache Mutter dürfte im Schneetreiben den Zug schlicht übersehen haben. "Sie war eine sehr nette Person und ein richtiger Familienmensch. Sie hat sich sehr für ihre Kinder und Enkelkinder engagiert. Es ist einfach tragisch", so Mattighofens Ex-Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer in den OÖN.
Mit den ÖBB laufen nun Gespräche, dass an der schlecht einsehbaren Stelle eine Ampel und ein Schranken installiert werden.