Gatterjagd-Verbot in NÖ kommt im März 2018

Nach einer Aufsehen erregenden Aktion im Büro von Johanna Mikl-Leitner zeigen sich die Tierschützer vom VGT zufrieden mit der weiteren Vorgehensweise der Landespolitik.

Am gestrigen Donnerstag stürmten an die 30 Tierschützer vom Verein gegen Tierfabriken (VGT) das Büro der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie pochten auf die Umsetzung des versprochenen Gatterjagd-Verbotes.

Das ganze konnte friedlich und für die Tierschützer zufriedenstellend beendet werden. Landesrat Stephan Pernkopf versprach nochmals, an seinem Plan festzuhalten.

Die Aktion war so dringend, weil die Tierschützer fürchteten, dass das Gatterjagd-Verbot ein leeres Versprechen bleiben würde, wenn es nicht in der nächsten Landtagssitzung am 14. Dezember besprochen würde.

Jagdgesetz soll geändert werden

Pernkopf versprach den Tierschützern vor dem Büro von Mikl-Leitner, das Thema in der kommenden Landtagssitzung zu behandeln. Das geplante Gesetz wird dann in die Begutachtung gehen, den endgültigen Beschluss muss aber der neue Landtag nach der Wahl fassen. Das wird vermutlich im März 2018 sein, schätzt Pernkopf.

Martin Balluch, Sprecher des VGT, zeigte sich erfreut: "Vielen Dank an Landesrat Pernkopf für diese mutige Aussage. Es ist sicher nicht leicht, ein derartiges Gesetz gegen die Widerstände der Jägerschaft durchzubringen. (...) Vielen Dank an Landesrat Stephan Pernkopf für sein Rückgrat." (red)

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